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Fliederstrauch richtig pflegen

Wer kennt nicht diesen wunderbaren Duft eines blühenden Fliederstrauches. Schon zu alten Zeiten gehörte ein Fliederstrauch einfach in jeden Garten. Mit seiner weißen- oder lilafarbenen Blütenpracht verzaubert er die Landschaft und verführt den Betrachter zum Träumen. Selbst ohne viel Pflege blüht der Fliederstrauch. Wie herrlich blüht er dann erst bei richtiger Pflege!

Ein Fliederstrauch gehört in jeden Garten
Ein Fliederstrauch gehört in jeden Garten

Was Sie benötigen:

  • Fliederstrauch
  • humusreichen Boden
  • Kalium-Phosphordünger
  • Gartenmulch

In jeden Garten gehört ein Fliederstrauch

Der Flieder gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse und kann zwischen zwei bis fünf Meter hoch wachsen.

  • Sie können ihn im Garten oder auch Vorgarten an einem vollsonnigen Standort pflanzen und pflegen.
  • Bereiten Sie den Boden gut vor. Der Fliederstrauch benötigt einen humusreichen, kalkhaltigen, lehmigen aber auch durchlässigen Boden.
  • Achten Sie darauf, dass es keine Staunässe geben kann. Wenn der Boden zu lehmhaltig ist, sollten Sie ihn lockern und mit etwas Torf durchsetzen. Einen zu sandigen Boden sollten Sie gut mit Humuskompost durcharbeiten.
  • Pflanzen Sie den Flieder recht tief in den Boden, damit die Wurzeln gut geschützt und durch eventuelles jäten nicht zerstört werden können, denn durch die beschädigten Wurzeln würden Schösslinge wachsen, so dass sich der Fliederstrauch mit diesen Wurzeltrieben überall im Garten ausbreitet.
  • Pflanzen Sie den Fliederstrauch als Solitärpflanze, denn er wird recht buschig. Zur Unterpflanzung eignen sich höchstens Zwiebelblumen, wie Narzissen oder Krokus. Wenn er einmal ausgebreitet ist, werden Sie höchstens Aussaatblumen streuen können, wie z. B. Judassilberling.
  • Es gibt auch einige niedrig wachsende Fliedersträuche, die sich zur Kübelbepflanzung eignen. Diese Sorten benötigen jedoch einen guten Winterschutz, damit die Wurzeln durch Frost nicht erfrieren. Düngen Sie den Fliederstrauch grundsätzlich mit einem Kalium-Phosphordünger, egal ob Kübel- oder Gartenpflanze.
  • Unten, um die Baumscheibe, können Sie den Fliederstrauch gut und weitläufig mulchen. Sollten beim Pflanzen die Wurzeln beschädigt worden sein, setzen Sie keine Zwiebelblumen als Unterpflanzung aus, sondern mulchen Sie weitreichend um den Strauch herum
  • Ihr Flieder wird im Mai zu blühen beginnen und etwa bis Juni in seiner schönsten Pracht zu sehen sein. Zweckmäßig ist, wenn Sie nach dem Verwelken einer Blüte diese direkt unterhalb der Blüte vom Fliederstrauch abschneiden, um auch für die nächste Blütezeit eine Pracht zu gewährleisten
  • Vermehren können Sie den Fliederstrauch, indem Sie Steckhölzer, die sogenannten Stecklinge, im Juni, nach der Blüte abschneiden und in gut vorbereiteten Boden setzen.
  • Ein Fliederstrauch lässt sich sehr gut und einfach zurückschneiden. Sie können ihn, während der Blütezeit dezent zurückschneiden, indem Sie blühende Zweige für die Wohnung nutzen. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Schnittfläche größtmöglich anschneiden und keine Blätter mit ins Wasser stellen.
  • Sie können den Fliederstrauch nach Ihrem optischen Empfinden schneiden. In der Regel ist es besser, den Flieder nicht gleichmäßig zu schneiden, sondern immer an den Gabelungen. Einen alten Fliederstrauch können Sie auch mal radikal zurückschneiden, damit er nicht zu wuchern beginnt. Das sollten Sie aber nach der Blütezeit tun.
  • Beobachten sollten Sie stets, ob der Flieder Wildtriebe hat. Diese sollten Sie umgehend direkt über dem Boden entfernen. Bedenken Sie, dass wild treibender Flieder eine enorme Wuchskraft besitzt und andere Edelsorten zu verdrängen vermag.
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