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Fleisch für Babybrei - Informationen und Rezept

Etwa ein halbes Jahr lang erhält Ihr Baby alle wichtigen Nährstoffe ausschließlich durch die Milch. Danach liefert der Babybrei wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Hat sich Ihr Kind an den ersten Brei aus Gemüse und Kartoffeln gewöhnt, können Sie zu einer Fleischmahlzeit übergehen. Einen Gemüsebrei mit Fleisch können Sie mit nachfolgendem Rezept auch selbst zubereiten.

Mit Fleisch im Babybrei erhält Ihr Kind die wichtigen Spurenelemente Eisen und Zink.
Mit Fleisch im Babybrei erhält Ihr Kind die wichtigen Spurenelemente Eisen und Zink.

Was Sie benötigen:

  • Für eine Portion:
  • 90 g Karotten
  • 40 g Kartoffeln
  • 2 bis 3 EL Obstsaft (z. B. Orangensaft)
  • 25 g mageres Fleisch (Rind, Kalb, Schwein oder Geflügel)
  • 8 g Rapsöl

Fleisch enthält wichtiges Eisen und Zink

Nach der Einführung von Gemüsebrei und Gemüse-Kartoffel-Brei wird es Zeit für die erste Fleischmahlzeit. Etwa ab dem 7. Lebensmonat benötigt Ihr Kind mehr Energie, Mineralstoffe und Spurenelemente. In diesem Zeitraum werden auch die Eisenvorräte des Babys knapp.

  • Mit Fleisch im Babybrei erhält Ihr Kind die benötigten Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung. Fleisch enthält die wichtigen Spurenelemente Eisen und Zink. Eisen ist ein wichtiger Baustein für die Blutbildung. Aus tierischen Nahrungsmitteln wird Eisen besonders gut vom Körper aufgenommen. Zink ist Bestandteil verschiedener Enzyme des Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsels. Außerdem stärkt Zink die Immunabwehr.
  • Bereiten Sie den Babybrei selbst zu, sollten Sie Vitamin-C-haltigen Fruchtsaft oder Vitamin-C-haltiges Fruchtpüree untermischen, um die Eisenaufnahme zu erhöhen.
  • Als Anfangskost eignen sich magere Fleischstücke von Rind, Kalb oder Schwein. Empfehlenswert ist auch mageres Geflügelfleisch.
  • Geben Sie anfangs nur eine Fleischsorte. Wird diese von Ihrem Kind gut vertragen, können Sie den Speiseplan mit weiteren Sorten bereichern.
  • Sicherlich gibt es für Eltern Zeiten, in denen Brei aus dem Glas die zeitsparendere Methode ist. Doch sollten Sie Ihrem Baby öfter einmal selbst zubereitete Mahlzeiten kochen. Selbst hergestellter Brei hat einen ganz anderen Geschmack als fertige Babykost. So kann Ihr Kind in selbst gekochtem Brei die feinen Nuancen der natürlichen Aromen besonders gut wahrnehmen. Diese gehen im Einheitsgeschmack von Gläschenkost meist unter. Zudem ist es wichtig, dass der Geschmack des Babys nicht ausschließlich auf industriell hergestellte Kost konditioniert wird.

Rezept für einen Karotten-Kartoffel-Fleisch-Babybrei

Nachfolgendes Rezept ist für eine Portion geeignet. Um Zeit zu sparen, können Sie auch größere Portionen kochen und den Brei portionsweise einfrieren.

  1. Als Erstes waschen Sie das Fleisch und tupfen es trocken. Schneiden Sie es danach in kleine Stücke.
  2. Nun waschen und schälen Sie die Möhren und schneiden sie ebenfalls in kleine Stücke.
  3. Danach kommen die Kartoffeln an die Reihe, die Sie schälen und fein zerkleinern sollten.
  4. Anschließend geben Sie Fleisch, Karotten und Kartoffeln in einen Topf mit wenig kochendem Wasser. Die Zutaten sollten gerade mit Wasser bedeckt sein.
  5. Lassen Sie alles auf kleiner Stufe in einem geschlossenen Topf weich dünsten. In der Regel dauert das Garen etwa 20 bis 25 Minuten.
  6. Nun fügen Sie der weich gekochten Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mischung den Obstsaft hinzu.
  7. Pürieren Sie danach alle Zutaten, bis ein cremiger Brei entsteht.
  8. Zum Schluss rühren Sie noch das Rapsöl unter. Fertig ist Babys Mittagsmahlzeit.

Sollte der Brei noch zu fest sein, geben Sie etwas Saft oder abgekochtes Wasser hinzu. Die Zugabe von Gewürzen ist bei Babybrei nicht ratsam.

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