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Flechtfrisuren - Anleitung für zwei Frisuren

Flechtfrisuren - Anleitung für zwei Frisuren2:57
Video von Liane Spindler2:57

Flechtfrisuren sind aus dem Alltag beinahe verschwunden. Flochten unsere Großmütter noch Zöpfe ohne auch nur hinzusehen, brauchen die meisten Frauen heute für Flechtfrisuren eine Anleitung. Doch in der Folklore, wo klassische Musik gepflegt wird, und bei Hochzeiten sieht man sie immer noch: um den Kopf gelegte Zöpfe, zu Schnecken geformte Zöpfe, den Mozartzopf oder Wiener Zopf und den klassischen Flechtzopf.

Was Sie benötigen:

  • Haargummis
  • Haarnadeln
  • Kamm

Flechtfrisuren - der Klassiker sind Schneckenzöpfe

  1. In Süddeutschland trifft man sie noch bei Volksfesten oder als Kellnerin in zünftigen Lokalen: die Frau mit den Schnecken über den Ohren. Mit dieser Anleitung gelingt auch Ihnen diese Frisur. Scheiteln Sie die Haare genau in der Mitte und teilen Sie die Hälften, indem Sie sie straff über dem Ohr mit einem Gummi zusammennehmen. Der Zopfansatz sollte sich über dem Ohr und wenige Zentimeter nach hinten verschoben befinden.
  2. Teilen Sie nun die erste Haarhälfte in drei gleiche Strähnen auf und beginnen Sie mit dem Flechten eines klassischen Zopfes, indem Sie eine der äußeren Strähnen über die nächste in die Mitte legen.
  3. Dann mit der äußeren Strähne der anderen Seite genauso verfahren und so weiterarbeiten, bis die Strähnenlänge kein Flechten mehr erlaubt. Fixieren Sie die Flechtfrisur mit einem Gummi. Verfahren Sie mit der anderen Haarhälfte in gleicher Weise.
  4. Dann legen Sie die Zöpfe um den Ansatz herum zu einer Schnecke zusammen, schieben das Ende des Zopfes darunter und stecken das Ganze mit jeweils mindestens drei Haarnadeln fest.

Eine Anleitung für den Mozartzopf

  1. Für einen hoch angesetzten Mozartzopf ziehen Sie nach dieser Anleitung einen horizontalen Scheitel etwa von Ohr zu Ohr über den Kopf. Soll der Zopf weniger hoch ansetzen, scheiteln Sie mehr Richtung Hinterkopf, aber immer von Ohr zu Ohr.
  2. Teilen Sie die Haare des Oberkopfs in drei gleiche Strähnen ein und legen Sie die äußere Strähne jeweils einmal über die daneben liegende in die Mitte. Ist das geschehen, so nehmen Sie mit jeder Strähne, die Sie in die Mitte flechten, eine feine Strähne des lose unter dem Zopf liegenden Haares mit. Das geht am besten mit einem geübten Daumen und gut durchgekämmten Haaren.
  3. Ziehen Sie die Strähne vom Ohr in Richtung Zopf heran, indem Sie mit dem Daumen durch die Haare "pflügen". Auf diese Weise werden die verarbeiteten Strähnen immer dicker. Setzen Sie den Vorgang fort, auch wenn keine Strähnen mehr zu holen sind.
  4. Ein normaler Zopf bildet das Ende eines Mozartzopfes. Fixieren Sie mit einem Haargummi.

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