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Fischarten in der Ostsee - darauf sollten Sie beim Angeln achten

Jedes Jahr verbinden zahlreiche Ostseebesucher ihren Urlaub mit Angeltouren am und im Baltischen Meer. Welche Fischarten in der Ostsee anzutreffen sind sowie Wissenswertes über das Angeln und was Sie dabei beachten sollten, können Sie im nachfolgenden Text erfahren.

Brandungsangeln an der Ostsee
Brandungsangeln an der Ostsee © tom-higgins / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Angelausrüstung und -bekleidung
  • Fischereischein
  • Angelkarte

Fischarten der Ostsee, die gefangen werden können 

  • Eine der Fischarten in der Ostsee, die vom August bis in den November hinein gefangen werden kann, ist der Aal. Diese Tiere, deren Weibchen eine Länge von anderthalb Metern erreichen können, durchlaufen in den ersten zehn Jahren ihres Lebens verschiedene Entwicklungsstadien, bevor sie von den Küstengewässern aus in das offene Meer ziehen.
  • Von September bis April währt die beste Fangzeit für den Dorsch, der ebenfalls bis zu 150 Zentimeter lang werden kann. Gefangen wird er ebenso wie der Aal mit einer Langleine, jedoch kann für den Dorsch auch eine Handangel benutzt werden.
  • Ganzjährige Fangsaison hat in der Ostsee die Flunder. Bis zu drei Kilogramm kann dieser Fisch wiegen und dabei eine Körperlänge von 30 Zentimetern und mehr erreichen. Gefangen werden die Tiere von einem Boot aus mit dänischen Wadennetzen.
  • Ebenfalls von einem Boot aus gefangen - mit Purse-Wadennetzen - wird der Hering. Diese Tiere, die zu den schmackhaftesten Fischarten der Ostsee zählen, werden in den Monaten von Februar bis Mai gefischt.
  • Der Steinbutt, der zumeist eine Körpergröße von etwa einem halben Meter erreicht, ist in der Ostsee das ganze Jahr über vorzufinden und wird mit dänischen Wadennetzen gefangen. Sein fetthaltiges Fischfleisch gilt unter Feinschmeckern als Delikatesse.

Wissenswertes über das Ostseeangeln und worauf Sie achten müssen 

  • Neben einer korrekten Angelausrüstung ist auch die richtige Bekleidung von Bedeutung. In vielen Fachgeschäften für Anglerbedarf, die an der Ostsee angesiedelt sind, können Sie sich individuell ausrüsten und einkleiden lassen. Auch haben Fachhändler zumeist wertvolle Tipps für Sie parat. So können Sie erfahren, welche Köder für welche Fische verwendet werden sollten oder wo sich vielversprechende Fangreviere befinden.
  • Von einer Klippe, von einer Seebrücke und auch vom Strand aus können Sie das sogenannte Brandungsangeln durchführen. Dabei kommen Angelruten zum Einsatz, die häufig eine Länge von vier Metern noch übertreffen. Als Köder dienen Fischfetzen oder Wattwürmer, die Länge der Angelschnur sollte mehr als 100 Meter betragen.
  • Hochseeangeltouren können über mehrere Tage andauern und werden sowohl von darauf spezialisierten Unternehmen als auch von erfahrenen Fischern angeboten. Unter fachkundiger Anweisung können Sie Ihre Angel auswerfen und verschiedene Fischarten der Ostsee an Bord des Fischerbootes ziehen. Für eine mehrtägige Tour sind im Pauschalpreis Verpflegung und Unterkunft in der Regel inbegriffen.

Hinweis: Bevor Sie in Ihrer Freizeit an oder in der Ostsee fischen dürfen, benötigen Sie eine Angelkarte sowie einen geltenden Fischereischein. Erhalten können Sie beides bei der Touristinformation an Ihrem Urlaubsort oder bei der dortigen Kurverwaltung.

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