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Firefox unter Linux installieren

Der Mozilla Firefox gehört zu den beliebtesten Webbrowsern. Viele Linux-User bevorzugen ihn, doch die Mehrheit der Distributionen nutzt ihn nicht von vorne herein. Wer den Firefox vorinstalliert bekommen möchte, entscheidet sich beispielsweise für die Distributionen "Linux Mint" oder "Knoppix". Es ist jedoch auch kein Problem, den Browser unter anderen Distributionen einfach nachträglich zu installieren.

Der Rotfuchs war Inspiration für den Mozilla Firefox.
Der Rotfuchs war Inspiration für den Mozilla Firefox.

Firefox über den Paketmanager installieren

  • Damit Sie den Browser von Mozilla nutzen können, muss das entsprechende Paket auf Ihrem Rechner installiert werden. Der einfachste Weg ist dabei die Arbeit mit dem Paketmanager Ihres Betriebssystems.
  • Alle benutzerfreundlichen Linux-Distributionen besitzen ein Paketverwaltungssystem, das Sie bequem über die grafische Oberfläche verwalten können. Dieses gilt es zu öffnen.
  • Nutzen Sie Ubuntu, starten Sie einfach das Software-Center. Sie finden es unter dem Unity-Startmenü, oder dem Punkt "Anwendungen". Das hängt von der Aktualität Ihrer Distribution ab.
  • Nutzen Sie openSUSE, gehen Sie auf das Symbol links in der unteren Leiste und klicken Sie auf "Rechner". Dort haben Sie den Unterpunkt "Software installieren".
  • Bei Red Hat gehen Sie unter "System" auf den Menüpunkt "Administration". Dort finden Sie "Software hinzufügen/entfernen".
  • Im Paketmanager suchen Sie nach Firefox und gehen auf installieren. Die restliche Arbeit erledigt der Manager allein.

Achtung: Firefox über den Paketmanager zu installieren, ist zwar bequem, bringt Sie jedoch nicht immer auf den aktuellen Stand. Sie bekommen nicht die aktuellste Version, sondern sind auf dem Stand, den die Paketverwaltung bieten kann. Diese wird nur in größeren Abständen gemeinsam mit der Distribution aktualisiert.

Als Linux-User ohne Paketverwaltung arbeiten

  • Die aktuellste Version des Mozilla Firefox können Sie jederzeit manuell installieren. Hierfür müssen Sie nicht den Paketmanager öffnen, sondern auf die offizielle Mozilla-Homepage gehen.
  • Hier können Sie Ihre bevorzugte Sprache und Linux als Betriebssystem auswählen. Dabei müssen Sie zwischen 32-Bit und 64-Bit wählen.
  • Sind Sie sich über Ihre Version im Unklaren, öffnen Sie vor dem Download ein Terminal und geben Sie den Befehl "uname -m" ein. Nur wenn "x86_64" als Ausgabe erscheint, haben Sie ein 64-Bit-System. Sonst handelt es sich um 32 Bit.
  • Laden Sie nun den aktuellen Firefox herunter und geben Sie anschließend ins Terminal den Entpackungsbefehl "tar xjf firefox-*.tar.bz2" ein.
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