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Feuchte Hände - so gehen Sie mit Nervosität um

Viele Situationen können zu Nervosität führen. Schnell fühlt man sich unsicher und bekommt feuchte Hände. Was können Sie dagegen tun?

Nervös?
Nervös? © Benjamin_Thorn / Pixelio

Nervosität hängt oft damit zusammen, dass Sie Sorge haben, etwas nicht richtig zu machen oder falsch zu reagieren. Feuchte Hände sind damit meist ein Zeichen von Unsicherheit. Dagegen können Sie jedoch einiges tun!

Warum feuchte Hänge auftreten

  • Feuchte Hände und Nervosität spielen oft dann eine Rolle, wenn Sie sich in einer Situation unsicher fühlen. Beispielsweise vor Prüfungen, wenn Sie vor anderen sprechen müssen oder auch Stress und Konflikte bevorstehen.
  • Analysieren Sie also für sich, wann genau Sie feuchte Hände haben und welche Gedanken Sie in diesen Situationen haben. Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie gerade dann nervös sind, wenn Sie daran denken, was alles Negatives passieren könnte. Dann sollte dies Ihr Ansatzpunkt gegen die Aufregung sein.
  • Weiterhin nimmt Nervosität dann ab, wenn Sie sich bei einem Vortrag genau vorbereiten und allein oder mit Freunden die Situation üben. Auch wenn Sie eine unangenehme Situation schon mehrfach durchgestanden hatten, werden Sie seltener feuchte Hände haben. Die Gewöhnung an eine angstauslösende Situation führt zu einer Verringerung der Anspannung.

Was Sie gegen feuchte Hände tun können

  • Neben dem Üben und vorherigen Durchspielen der Situation hilft es auch, sich an die Umgebung zu gewöhnen. Wenn Sie etwa vor anderen sprechen werden, kann es hilfreich sein, den entsprechenden Ort schon eine halbe Stunde vorher aufzusuchen und sich an die Räumlichkeiten zu gewöhnen.
  • Darüber hinaus können Sie vor stressigen Momenten gezielt Entspannungsverfahren nutzen, um feuchte Hände zu vermeiden. Bei der progressiven Muskelrelaxation werden etwa abwechselnd verschiedene Muskelgruppen angespannt und entspannt, um ein angenehmes Ruhegefühl zu erreichen.
  • Zudem kann es sinnvoll sein, bestimmte positive Merksätze zu verinnerlichen. Sagen Sie sich vorher beispielsweise ganz bewusst, dass Sie Ihre Aufgabe gut meistern werden und sich von kleinen Fehlern nicht zurückwerfen lassen. Wiederholen Sie diese Affirmation mehrfach und atmen Sie dabei ruhig ein und aus, um etwas gegen Ihre feuchten Hände zu tun.
  • Letztlich kann es Ihnen auch gegen die feuchten Hände helfen, wenn Sie beim Sprechen vor Publikum nicht direkt in die Gesichter der Zuhörer schauen, sondern an einen Punkt knapp über den Köpfen des Publikums. Denn wenn Sie anderen direkt in die Augen blicken, kann dies manchmal die Erinnerung an das, was Sie sagen möchten, beeinträchtigen.

Trotz aller Hinweise gehören feuchte Hände in manchen Situationen irgendwie dazu. Vielen Menschen sieht man die Nervosität gar nicht an und eine gewisse Aufregung wirkt manchmal einfach nur menschlich und sympathisch.

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