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Fettige Nase - was tun?

Fettige Nase - was tun?1:53
Video von Linda Erbstößer1:53

Insbesondere in jungen Jahren kann die Gesichtshaut Probleme bereiten. Sie neigt möglicherweise zu Mitessern, Pickeln und Pusteln. Häufig ist nicht die gesamte Gesichtshaut betroffen, sondern nur die sogenannte T-Zone, während der Rest des Gesichts normal oder trocken ist. Wenn man von der T-Zone spricht, sind damit Kinn, Nase und Stirn gemeint. Der Verlauf dieser Gesichtspartien erinnert an ein T, und hier sitzen besonders viele Talgdrüsen. Häufig glänzt die Nase zudem noch und ist fettiger als der Rest des Gesichts. Was Sie für Ihre Haut tun können, lesen Sie hier.

Fettige T-Zone und trockene Seitenpartien im Gesicht sprechen dafür, dass Sie eine Mischhaut haben. Leider ist die Pflege der Mischhaut nicht ganz unkompliziert, denn während die glänzende, zu Mitessern neigende Nase klärende Pflege benötigt, sind die Wangenpartien eher trocken und empfindlich.

Fettige Nase und trockene Seitenpartien - so reinigen und pflegen Sie Ihr Gesicht

  • Waschen Sie Ihr Gesicht mit einer pH-neutralen Waschlösung, was den Vorteil hat, dass die Gesichtsreinigung die trockenen Seitenpartien nicht zusätzlich austrocknet. Benutzen Sie hingegen eine Waschlotion gegen fettige Haut, tun Sie den empfindlichen Wangen damit nichts Gutes.
  • Die Verwendung von Gesichtswasser schließt die Reinigung ab. Mit einem getränkten Wattebausch entfernen Sie Make-up-Reste und mögliche Spuren des Reinigungsmittels. Insbesondere dann, wenn Ihr Wasser sehr kalkhaltig ist, sollten Sie nicht darauf verzichten.
  • Wenn Ihre trockenen Wangen sehr empfindlich sind, sollten Sie möglicherweise zweierlei klärende Gesichtswasser verwenden. Dies bedeutet, dass Sie für die fettige Nase, das Kinn und die Stirn ein Tonic verwenden, welches Alkohol enthält. Für die restliche trockene Gesichtshaut nehmen Sie ein mildes Gesichtswasser, was Ihrer empfindlichen Haut besser bekommt.
  • Damit Sie nicht zwei verschiedene Pflegecremes für Ihre Gesichtshaut benötigen, sollten Sie ein Produkt für Mischhaut verwenden. Dieses ist nicht zu reichhaltig für die fettigen Partien, versorgt die Haut jedoch mit genügend Feuchtigkeit, was den trockenen Seitenpartien zugutekommt.

Weitere Pflege für eine fettige Nase - was Sie noch tun können

Neigen Sie insbesondere zu einer fettigen Nase, können Sie dieser Gesichtspartie eine zusätzliche Pflege zukommen lassen. Für das Fett sind die Talgdrüsen verantwortlich, deren Aktivität vermutlich auf Hochtouren läuft.

  • Um Ihrer fettigen Gesichtsmitte etwas Gutes zu tun, tragen Sie etwa einmal pro Woche eine Gesichtsmaske aus Heilerde auf. Da Ihre seitliche Wangenhaut eher zu Trockenheit neigt, sollten Sie die Maske lediglich auf die T-Zone auftragen und einwirken lassen. Bitte spülen Sie sie nach etwa zehn Minuten sehr gründlich ab und verwenden Sie anschließend wieder das Gesichtswasser mit Alkohol für Stirn, Nase und Kinn.
  • Auch Peelings sollten Sie lediglich auf der T-Zone anwenden, um die trockenen Seitenpartien der Wangen nicht zusätzlich zu reizen, sondern zu schonen.
  • Auch dann, wenn Sie keine Grundierung verwenden, sollten Sie zumindest auf die T-Zone etwas losen Puder auftragen. Das Puder saugt den Talg auf, was zur Folge hat, dass die fettige Nase nicht so sehr glänzen kann. Dies ist jedoch eine rein optische Maßnahme, die keinerlei Einfluss auf die Talgproduktion hat.
  • Als kosmetische Hilfe für unterwegs können Sie ein Produkt einsetzen, welches das Fett quasi wegsaugt, und die fettige Nase mattiert. Es handelt sich dabei um kleine, mit Puder angereicherte, Papiertücher, die auf die Haut getupft werden und dabei das Fett wegsaugen.

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