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Fernbeziehung - Probleme vorzeitig erkennen und handeln

Durch die wachsende Bekanntheit und Nutzung des Internets wird das Leben nicht nur einfacher, sondern scheinbar in vielerlei Hinsicht auch komplizierter. Denn über soziale Netzwerke entstehen immer wieder Fernbeziehungen, die über Wochen und Monate hinweg per E-Mails und Chats geführt werden. Eine solche Fernbeziehung schafft viel Raum für Probleme.

Entfernungen überbrücken können.
Entfernungen überbrücken können.

Was für Probleme auftauchen können

  • Eine Fernbeziehung kann unter vielen Problemen leiden. Am bekanntesten ist sicherlich das Auseinanderleben. Während der eine Partner sich in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Kontinent aufhält, leben Sie Ihr Leben in Deutschland und haben verschiedenste Menschen um sich - nur nicht Ihren Partner.
  • Um ein Auseinanderleben zu vermeiden, sollte man bereits frühzeitig auf eine gesunde Kommunikation achten. Dazu gehören Briefe, Videocalls, Chats und E-Mails. Wichtig ist dabei der Punkt Gleichgewicht. Zu viele Nachrichten können dazu führen, dass bald kein Gesprächsstoff vorhanden ist. Zu wenig Gespräche fördern das Auseinanderleben.
  • Auch das fehlende Sehen der anderen Person wird eine Beziehung stark belasten. Spätestens, wenn das erste Verliebtsein verflogen ist, braucht man hin und wieder Treffen. Je nach Entfernung sollten solche Treffen monatlich oder halbjährlich stattfinden. Je größer der Abstand ist, umso länger sollte ein Besuch dauern.
  • Da Sie meist ohne Ihren Partner unterwegs sind, sollten Sie gemeinsam an Regeln arbeiten, die Verletzungen und Probleme vermeiden. Halten Sie fest, ob und wann ein Ausgehen zu Partys und ähnlichen Veranstaltungen erlaubt ist und welche Freundschaften sorgenfrei geführt werden dürfen. Diese Maßnahmen helfen gegen Eifersucht und damit einhergehende Konflikte.

Trotz der Regeln kann es passieren, dass ein Partner sich scheinbar falsch verhält. Sprechen Sie solche Situationen immer an, jedoch erst, nachdem Sie eine Nacht darüber geschlafen haben. So vermeiden Sie einen Konflikt, welchen Sie am nächsten Tag, nachdem Sie ausreichend darüber nachgedacht haben, anders sehen.

Eine Fernbeziehung mit Ziel

Wenn Sie trotz aller Probleme und Hindernisse eine Fernbeziehung eingehen wollen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass das keine dauerhafte Lösung sein darf. Denn irgendwann, wenn Themen wie Hochzeit und Zusammenziehen laut werden, ist eine Entfernung über mehrere Stunden nicht länger akzeptabel. Verhelfen können Sie sich über diese schwere Zeit mit gemeinsamen Zielen.

  • Ein Ziel in einer Fernbeziehung soll den Sinn haben, auf eine bessere Zukunft hinzuweisen, die Kraft und Motivation zum Durchstehen der schweren Situation geben soll. Dieses Ziel sollte realistisch und messbar sein.
  • Wenn es Ihnen mit Ihrem Partner in der Fernbeziehung ernst ist, halten Sie einen Zeitpunkt fest, an welchem ein räumliches Näherkommen möglich ist. So kann der Partner für ein Studium in Ihre Stadt ziehen oder Sie für eine Arbeitsstelle in die Gegend Ihres Partners gehen. So wissen Sie, dass Sie nach der Ausbildung, der Lehre oder der Universität, die Fernbeziehung überstanden haben.
  • Ein Ziel könnte auch mit einer Bedingung verknüpft sein. Sollte das derzeitige Gehalt für das Umziehen nicht ausreichen, ließe sich ein Geldbetrag als Ziel definieren. Dieser könnte dann genutzt werden, um einen Flug zu bezahlen und einige Monate für die Arbeitssuche verwenden zu können.

Mit einem Ziel lässt sich eine Fernbeziehung wesentlich leichter überstehen. Denn Sie wissen dann, dass die Partnerschaft nicht für immer in Ihrer aktuellen Konstellation bestehen bleibt.

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