Alle Kategorien
Suche

Ferienjob als Student ausüben - das sollten Sie beachten

Studenten besitzen im Allgemeinen nicht viel Geld. Aus diesem Grund müssen Studenten meistens noch zusätzlich zum Studieren jobben. Eine sinnvolle Möglichkeit wäre ein Ferienjob, da dieser keine negativen Auswirkungen aufs Studieren hätte.

Auch ein Student darf arbeiten gehen.
Auch ein Student darf arbeiten gehen.

Die Art des Ferienjobs

Im Grunde genommen kann der Student zwei verschiedene Ferienjobs annehmen:

  • Er kann als 400-Euro-Kraft arbeiten. In diesem Fall wäre er nicht sozialversichert.
  • Oder der Student sucht sich eine Aushilfstätigkeit, die mehr als nur ein 400-Euro-Job ist. In diesem Fall wäre der Student sozialversichert und es würde das Arbeitsrecht im vollen Umfang greifen. Dies bedeutet, er hat sowohl die gleichen Rechte als auch die selben Pflichten wie ein regulärer Arbeiter.
  • Hierunter fällt besonders der Urlaubsanspruch und die Fortzahlung im Krankheitsfall.

Weitere Regeln für Studenten

  • Wenn der Student einen Ferienjob annimmt, dann wird dieser von der Sozialversicherung nur als Ferienjob anerkannt, wenn dieser auf 50 Tage und zwei Monate im Jahr begrenzt ist. Die Begrenzung muss im Voraus geschehen. Allerdings dürfen auch mehrere Ferienjobs ausgeübt werden, wenn in diesem Fall die 50 Tage nicht überschritten werden. Solch ein Ferienjob ist sozialversicherungsfrei.
  • Sollte der Student mehrere Ferienjobs haben, und damit die 50 Tage überschreiten, dann wird er sozialversicherungspflichtig: Die Sozialversicherung umfasst aber nur die Krankenversicherung und die Rentenversicherung. Eine Arbeitslosen- und Pflegeversicherung fällt nicht an. Während bei der Rentenversicherung der normale Satz greift, haben Studenten in der Krankenversicherung gesonderte Tarife.
  • Sollte der Student allerdings 20 Stunden die Woche überschreiten, dann würden normale Krankenversicherungsbeiträge und Beiträge für die Arbeitslosen- und die Pflegeversicherung anfallen. Als Grund hierfür wird angeführt, dass der Student bei einer höheren Arbeitszeit (mehr als 20 Stunden die Woche) sein Studium vernachlässigt und somit nicht mehr als Student sondern als normaler Arbeitnehmer zu sehen ist.
  • Der Student muss eine Lohnsteuerkarte beantragen und beim Arbeitgeber abgeben. Das Gute daran ist die Tatsache, dass der Student dann unter die gleichen Voraussetzungen bezüglich der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Werbungskosten und Sonderausgaben fällt.

Umfassende Informationen sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Studenten bietet das Internet.

Teilen: