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Fenster reparieren - so funktioniert's

Wie alles im Haus lassen sich auch Fenster bei Schäden reparieren. Doch hier sollten Sie besonders vorsichtig zu Werke gehen, da diese Elemente auch der Abdichtung dienen, das bedeutet, wenn hier ein Fehler gemacht wird, kann dies zum Beispiel im Winter zu Wärmeverlust und deshalb zu drastischen Steigerungen der Energiekosten führen.

Mit einigen Hilfsmitteln können auch Sie Ihre Fenster reparieren.
Mit einigen Hilfsmitteln können auch Sie Ihre Fenster reparieren.

Was Sie benötigen:

  • Scheibenkitt
  • Holzkitt
  • Kunststoffspachtel
  • Fensterlack
  • Fenstergrundierung
  • Rundpinsel
  • Winkelschleifer
  • Stechbeitel

Grundsätzlich können Holzfenster sehr gut repariert werden. Anders sieht es bei Kunststofffenstern aus. Diese sind schon von Anfang an so produziert, dass hier fast keine Reparaturarbeiten anfallen können. Nur bei der Mechanik können auch hier Schäden auftauchen. Fenster zu reparieren, wenn ein Schaden an der Mechanik aufgetreten ist, sollten Sie jedoch tunlichst vermeiden und einen Fachmann hinzuziehen.

    • Wenn jemand Fenster reparieren möchte, wird in der Regel von Holzfenstern gesprochen. Diese sind zwischenzeitlich durch die modernen Kunststofffenster weitgehend abgelöst, aber es gibt immer noch zahlreiche Häuser, die mit Holzfenstern ausgestattet sind.
    • Hier sind natürlich regelmäßig sowohl Neuanstriche durchzuführen, als auch Schäden bei der Abdichtung zu reparieren. Dies sind in der Regel die Arbeiten, die unter die Bezeichnung "Fenster reparieren" fallen.

    Auch Laien können leicht selbst Fenster reparieren

    1. Bevor Sie einen Anstrich auf Ihre Holzfenster aufbringen, vergewissern Sie sich, dass der Scheibenkitt noch überall in Ordnung ist.
    2. Manchmal tauchen in diesem Zusammenhang dann auch noch faulige Stellen am Holz auf. Diese Stellen müssen Sie großräumig entfernen und reparieren. Nehmen Sie hierzu ebenfalls einen kleinen Spachtel oder noch besser einen kleinen Stechbeitel. Wenn Sie die defekten Stellen gesäubert haben, füllen Sie diese unter Zuhilfenahme eines Kunststoffspachtels mit Holzkitt auf und lassen Sie sie gut durchtrocknen.
    3. Sollte der Scheibenkitt Ihrer Fenster nicht mehr in Ordnung sein, entfernen Sie diesen vorsichtig mittels eines Spachtels. Schleifen Sie mit einem Winkelschleifer den Innenrahmen der Fenster ab, bevor Sie neuen Fensterkitt auftragen. Danach nehmen Sie einen kleinen Kunststoffspachtel und tragen den neuen Scheibenkitt gleichmäßig auf.
    4. Wenn diese Arbeit erledigt ist, schleifen Sie mit Ihrem Winkelschleifer das gesamte Fenster ab. Danach befreien Sie das Fenster von sämtlichen Rückständen wie Schmutz und Staub.
    5. Vor dem Streichen können Sie, falls Sie es wollen, die Scheiben mit Kreppband abkleben oder später eventuelle Farbreste auf der Scheibe mit einer Rasierklinge entfernen.
    6. Nun tragen Sie als ersten Anstrich mit Ihrem Rundpinsel den Fenstergrundlack auf. Nach dem Trocknen können Sie nun den Fensterlack auftragen. Wenn Sie grundiert haben, ist zumeist nur noch ein Anstrich notwendig.
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