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Fenster austauschen selbstgemacht - so klappt's

Fenster stellen ein zentrales Thema beim Wärmeschutz dar. Die Thermofenster aus den 90er Jahren erfüllen die modernen Kriterien für die Energiebilanz eines Hauses in keiner Weise mehr. Auf lange Sicht ist ein Austauschen gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung nicht zu umgehen.

Fenster sind das Gesicht jedes Hauses.
Fenster sind das Gesicht jedes Hauses.

Was Sie benötigen:

  • Maurerwerkzeug
  • Bauschaum
  • Wasserwaage
  • Holzkeile

Wählen Sie neue Fenster mit Bedacht

  • Für jedes Haus stellen die Fenster ein dominierendes Gestaltungselement dar. Der Charakter eines Bauwerkes sollte sich in den Fenstern fortsetzen und diesen möglichst unterstreichen.
  • Für denkmalgeschützte Gebäude wird die Art der Fenster und ihr Material sogar von der Unteren Denkmalschutzbehörde vorgeschrieben. Erkundigen Sie sich deshalb vor dem Austauschen bei den zuständigen Stellen, um späteren Ärger zu vermeiden.
  • Stellen Sie vor dem Kauf eine Kalkulation auf, mit welchem Investumfang Sie welche Effekte beim Einsparen von Energie erreichen. Dabei darf nicht engstirnig gedacht werden, die neuen Fenster sollen schließlich Jahrzehnte überdauern.

So gelingt Ihnen das Austauschen

  1. Die alten Fenster lassen sich meist nicht ohne Beschädigungen ausbauen. Sollte Ihnen das doch gelingen, findet sich eventuell jemand, dem sie noch im Schuppen oder in der Garage nützlich sein können.
  2. Gestrichene Holzfenster sind Sondermüll, genau wie Plastefenster. Ein Entsorgungsunternehmen übernimmt gegen Entgelt den Abfall und entsorgt ihn (hoffentlich) regelgerecht. 
  3. Sorgen Sie vor dem Einbau der neuen Fenster dafür, dass die Anschläge eine ebene und saubere Fläche bilden. Oft muss mit Mörtel ausgebessert werden, damit es keinen Ärger gibt.
  4. Jetzt passen Sie die neuen Fenster so ein, wie sie sitzen sollen. Eine Wasserwaage ist dabei unerlässlich. Die korrekte Position wird mit Unterlegklötzchen und Holzkeilen fixiert, damit der Bauschaum die Lage nicht verändern kann, wenn er quillt.
  5. Sprühen Sie die Umgebung des Rahmens mit Wasser ein, die Schaumausbeute wird dadurch gefördert. Nun kommt zwischen Rahmen und Mauerwerk, bzw. Holzgefach so viel Bauschaum, dass er lückenlos die Fugen füllt.
  6. Bis zum Aushärten braucht der Bauschaum einige Stunden, in denen die Arbeit ruhen muss. Dann können Sie überschüssigen Schaum mit einem Messer entfernen.
  7. Sehr große Fenster sollten zusätzlich mit Mauerankern gesichert werden. So ist gewährleistet, dass nach dem Austauschen wieder eine solide und sichere Verankerung gegeben ist.
  8. Zum Schluss verputzen Sie die restlichen Schadstellen und machen sie mit Farbe wieder freundlich. Bei Holzgefach wird diese Funktion gern von einer Abdeck- oder Viertelleiste übernommen.
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