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Fennek - Wissenswertes über den Wüstenfuchs

Wussten Sie, dass der Fennek der kleinste Wildhund ist und in der Sandwüste lebt? Im Laufe der Jahre hat sich der Fennek seine Umgebung angepasst, und kann in der Wüste gut überleben.

Der Fennek ist ein kleiner Wüstenfuchs.
Der Fennek ist ein kleiner Wüstenfuchs.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Ruhe
  • Geduld
  • Beobachtungsgabe
  • Zoobesuch

Der Fennek ist ein in der Sandwüste lebender, kleiner Wildhund. Seine großen Ohren und die oft zotteligen Pfoten sind nur ein paar Merkmale dieser besonderen Gattung.

So sieht der kleine Wüstenfuchs aus

  • Kommt ein Fennek auf die Welt, dann wiegt das Tier höchsten 80 bis 200 Gramm. Ausgewachsen bringen Fenneks durchschnittlich 1500 Gramm auf die Waage und werden ca. 40 cm lang. Besonders auffallend sind die großen und aufrecht stehenden Ohren der Tiere, die stolze 10 cm lang werden können.
  • Im Vergleich zu dem kleinen Körper hat der Wüstenfuchs riesige Ohren, die er zum Austausch von Wärme aber auch dringend benötigt. Die oft stark behaarten Läufe schützen das Tier vor dem heißen Sand und erlauben dem Fennek, sich überall frei zu bewegen.
  • Wenn Sie einen Fennek sehen, dann ist deutlich zu erkennen, dass sein dichtes und weiches Fell am Bauch einen beigefarbenen Ton hat, auf dem Rücken aber deutlich rot gefärbt ist. Die Nase hat eine markante Form und auch die Augen der kleinen Wildhunde sind relativ groß.
  • Genau wie Ihr Hund auch, wechselt der Fennek zweimal im Jahr sein Fell, um sich optimal dem Klima anzupassen. Der Wüstenfuchs hat sich mit den Jahren immer mehr seiner natürlichen Umgebung angepasst, und lebt in der Sandwüste in der Regel nie alleine, sondern hat eine feste Partnerin.

So lebt der Fennek in der freien Natur

  • In der freien Natur können Sie den Fennek meist im Rudel beobachten. Das Tier lebt mit einem anderen Wüstenfuchs zusammen und bringt in der Regel jedes Jahr zwei Würfe zur Welt. Ähnlich wie bei Ihrem Haushund, werfen Fenneks zwischen ein und sechs Welpen, die meist im Frühjahr das Licht der Welt erblicken.
  • Der Wüstenfuchs beschützt seine Familie gut und baut Ihr in der Erde ein Haus. Meist ist es nur sehr locker in den Sand gebuddelt, sodass dort alle Tiere schnell Zuflucht finden. Tagsüber werden Sie die Tiere nicht oft sehen können, denn ein Fennek ist nachtaktiv, und bewegt sich meist erst mit einsetzender Dämmerung im Freien.

Die Nahrung von einem Fennek

  • Da der kleine Wüstenfuchs erst mit einsetzender Dunkelheit richtig aktiv wird, beginnt er auch erst dann mit der Nahrungssuche. Es gibt verschiedene Futtermittel, mit denen der kleine Fuchs seine Familie ernährt, aber an erster Stelle ist und bleibt der Fennek ein Fleischfresser.
  • Daher bevorzugen die Tiere in erster Linie Insekten, Mäuse, Vögel und Geckos. Aber auch die Eier der Geckos werden vom Fennek nicht verschmäht. Findet der Fuchs in der Wüste Früchte oder Pflanzen, dann bringt er auch diese in seinen Bau, um damit die kleine Familie zu ernähren.

Allgemeine Informationen zum Artenschutz

  • Wenn Ihnen der kleine Fennek so gut gefällt, dass Sie ihn gerne als Haustier halten möchten, dann ist dies leider nicht mehr möglich. Es gab eine Zeit, da wurde der Fennek in seiner Heimat gerne aus kleiner Haushund gehalten. Da jedoch immer mehr Tiere gejagt und geschossen wurden, wurde der Wüstenfuchs im Jahr 2000 in die Artenschutzliste aufgenommen.
  • Dort ist der Fennek jetzt zwar nicht mehr eingetragen, trotzdem gehört er zu den zu schützenden Wildtieren in vielen verschiedenen Ländern. Sie können sich den Fennek aber ganz genau im Zoo anschauen, und dort auch die naturnahe Lebensweise der kleinen Wildhunde sehen.

Wenn Sie Urlaub am Roten Meer oder der Sahara machen, dann haben Sie gut Chancen, den Fennek einmal zu sehen und beobachten zu können.

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