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Fenchel pflanzen und pflegen

Fenchel ist eine beliebte, gut verdauliche Gemüsepflanze, die sich hervorragend in der Küche verwenden lässt. Egal, ob als Gemüse aus Topf oder Pfanne, oder als Teezubereitung, Fenchel ist vielseitig verwertbar. Auch wer ein kleines Baby oder Kinder hat, weiß seine Heilwirkung zu schätzen. Viele Gründe also, um Fenchel selbst anzubauen. Lesen Sie hier, wie Sie Fenchel richtig pflanzen und pflegen.

Eine leckere Idee: Fenchelsalat mit Zitrone.
Eine leckere Idee: Fenchelsalat mit Zitrone.

Die vielseitige Fenchelknolle

  • Fenchel ist nicht nur eine reine Gemüsepflanze. Mittlerweile wird er auch als Gewürz- und Heilpflanze hochgeschätzt.
  • Die essbaren Knollen, die wie eine Zwiebel aussehen, bildet der Fenchel an seinen Speicherblättern. Die Knollen wachsen unter der Erde.
  • Fenchel ist eine alte Kulturpflanze aus Mittel- und Südeuropa, die auch verwildert.
  • Es gibt verschiedene Arten von Fenchel. Die 3 Bekanntesten sind: Gemüsefenchel, der auch als Knollenfenchel bekannt ist, Süß- oder Gewürzfenchel und wilder Fenchel (auch Bitterfenchel).
  • Fenchelknollen werden gekocht als Gemüsebeilage zu Fischgerichten oder roh in verschiedenen Salaten verwendet. Seine feinen, klein gehackten Blätter diesen als Würze in Suppen, Salaten und Mayonnaisen. Fenchelsamen, der dem Anis gleicht, dient als Gewürz, besonders auch in der indischen Küche. Als Tee wird Fenchelsamen bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.
  • Wilder Fenchel bildet keine Knollen aus und wird meist in Samenform als Zierpflanze verkauft. Wenn Sie Fenchel ernten und essen möchten, sollten Sie den Knollenfenchel oder alternativ den Süß- oder Gewürzfenchel pflanzen.

Köppernickel richtig pflanzen und pflegen

Der Begriff "Köppernickel" ist eine altdeutsche Überlieferung des Fenchel.

  • Pflanzen Sie ihn an einen warmen, sonnigen Standort in leichtem, nicht zu nassen aber nährstoff- und basenreichem Sand- bzw. Lehmboden.
  • Fenchelsamen säen Sie im späten Frühjahr, Ende Mai. Fenchel benötigt vor allem Wärme (20 Grad) zur Keimung. Bei hohen Temperaturschwankungen neigt er zur Schoßbildung.
  • Wenn Sie kleine Pflanzen auf der Fensterbank züchten, setzen Sie diese im Juni/Juli ein (Herbstfenchel). Dabei sollten Sie einen Abstand von ca. 50 cm zwischen jeder Pflanze lassen, sonst werden die Knollen flach und klein.
  • Wässern Sie Ihren gepflanzten Fenchel gut, denn bei zu trockenem Boden bilden sich keine Knollen und er schießt in die Höhe. Auch nach der Keimung sollte Fenchel immer leicht feucht gehalten werden.
  • Düngen sollten Sie erstmals 5-6 Wochen nach der Aussaat. Dazu können Sie Kompost und Hornspäne verwenden. Fenchel hat einen hohen Bedarf an Stickstoff. Hier empfiehlt es sich, eventuell mit einem künstlichen Dünger nachzuarbeiten.
  • Wenn sich die Pflanzen nach rechts oder links neigen, können Sie diese mit Erde anhäufeln. Das bringt der Pflanze mehr Standfestigkeit, beeinflusst das Knollenwachstum aber nicht.
  • Geerntet wird der Fenchel im Spätherbst, Mitte Ende Oktober. Dabei sollten Sie die Knollen nicht zu groß werden lassen. Diese sind nicht mehr zart.
  • Sie Können Fenchel aufrecht und leicht feucht mehrere Wochen im Keller oder im Gemüsefach im Kühlschrank lagern. Die optimale Temperatur ist 0-5 Grad.
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