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Felsenbirne als Hochstamm - das sollten Sie bei der Pflanzung beachten

Die Felsenbirne, ob als Strauch, Hochstamm oder Baum, gehört zu den Kernobstgewächsen. In vielen Gärten wird sie als Zierstrauch angepflanzt. Die Früchte der Felsenbirne ähneln geschmacklich denen der Heidelbeere. An die Pflege stellt diese Pflanze keine besonderen Ansprüche.

Die Felsenbirne ist eine anspruchslose Pflanze.
Die Felsenbirne ist eine anspruchslose Pflanze.

Allgemeines zur Felsenbirne

  • Die Felsenbirne ist unter vielen Namen bekannt, beispielsweise Gams- oder Klingelbeere und Rosinen- oder Edelweißbaum. Die Felsenbirne als Hochstamm oder auch als Strauch eignet sich bestens für die Pflanzung in Vorgärten oder kleineren Gärten. Aber auch in japanischen Gärten ist sie ein Blickfang.
  • Die Felsenbirne als Hochstamm ist ein sehr attraktiver Blütenbaum. Zudem zählt sie zu den Bienenweiden und ist ein Vogelnährgehölz. Der Hochstamm ist etwas schwieriger zu pflegen und auch das Ernten gestaltet sich etwas schwieriger.

Kauf und Pflegeansprüche des Hochstamm

  • Geliefert wird die Felsenbirne sowohl als Topfpflanze als auch wurzelnackt. Unmittelbar nach der Lieferung sollten Sie den Hochstamm aus dem Karton nehmen und die Wurzeln befeuchten. Die Pflanzen, die im Topf geliefert werden, können Sie für etwa 1 Stunde in einen Behälter mit Wasser stellen. Ratsam ist es, den Hochstamm schnell einzupflanzen oder ihn zumindest bis zur Pflanzung in Erde einzuschlagen, um ein Austrocknen zu verhindern. Das Ballentuch, was in der Regel um den Wurzelballen angebracht ist, bitte erst bei der Pflanzung entfernen.
  • Manchmal kann es passieren, dass auf dem Transport einige Triebe abbrechen. Diese können Sie am gesunden Holz vorsichtig abschneiden, zumal die Wurzeln bei Gehölzen wie der Felsenbirne, vor der Pflanzung ohnehin um etwa ein Drittel gekürzt werden sollten. Verwelkte und verfärbte Triebe oder Blätter, vor allem bei einer Lieferung im Sommer, können Sie auch gleich mit entfernen.
  • Den Hochstamm der Felsenbirne im Topf oder Container, können Sie außer bei gefrorenem Boden, das ganze Jahr über pflanzen, da die im Topf gelieferten Pflanzen in der Regel bereits gut durchwurzelt sind. Wurzelnackte Pflanzen können Sie von Mitte Oktober bis Mitte Mai pflanzen, da sich diese Gehölze während dieser Zeit in Winterruhe befinden. Allerdings sollten Sie eine Frosteinwirkung direkt an der Wurzel vermeiden. Ist der Hochstamm erst einmal eingepflanzt, kann ihm der Frost nichts mehr anhaben.
  • Der beste Standort für den Hochstamm der Felsenbirne ist sonnig bis halbschattig, in einen lockeren, humusarmen, kalkhaltigen und frischen bis feuchten Boden. Schweren Boden wie beispielsweise Lehm sollten Sie vor dem Wiedereinfüllen in das Pflanzloch, mit Sand oder Torf verbessern. Da die Wurzeln der Felsenbirne flach unter der Erdoberfläche liegen, reagieren sie sehr empfindlich auf Einpflastern und jegliche Form der Bodenverdichtung.

Pflanzung der Felsenbirne als Hochstamm

  • Pflanzen Sie den Hochstamm nicht in nasse, sondern in trockene bis feuchte Erde. Das Pflanzloch sollte ausreichend groß ausgehoben werden, am besten doppelt so groß und so tief, wie der Wurzelballen. Um einen guten Wasserablauf zu gewährleisten und Staunässe zu vermeiden, dürfen die Seiten und die Sohle des Pflanzloches nicht verdichtet werden.
  • Nun füllen Sie eine etwa 10 cm dicke Lage aus lockerer Erde in das Pflanzloch und schneiden die Wurzeln sowohl bei Topf- als auch den wurzelnackten Pflanzen der Felsenbirne, wie bereits erwähnt zurück. Um dem Hochstamm das Anwachsen zu erleichtern, können auch die oberirdischen Triebe um ca. ein Drittel gestutzt werden.
  • Setzten Sie nun die Felsenbirne in das Pflanzloch, wobei Sie darauf achten sollten, dass die Pflanze nicht zu tief in den Boden gesetzt wird. So tief, wie sie im Topf eingepflanzt war, sollte sie auch jetzt in den Boden gepflanzt werden. Füllen Sie anschließend mit Erde auf und drücken diese leicht an, sodass keine Hohlräume zurückbleiben. Nach der Pflanzung wässern Sie die Pflanze gründlich.

Um der Felsenbirne in der ersten Zeit Halt zu bieten, ist es ratsam, den Hochstamm mittels einer Kordel aus Kokos mit einer Stütze zu verbinden. Die Stütze sollten Sie tief genug in den Boden schlagen, damit er den Baum hält und nicht umgekehrt.

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