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Felberich nutzen - Tipps zur Gartengestaltung

Der Felberich gehört zur Familie der Primelgewächse. Die Schmuckstaude können Sie für feuchte Standorte, zum Beispiel im Sumpfbereich, nutzen.

Der Felberich ist eine stark wuchernde Pflanze.
Der Felberich ist eine stark wuchernde Pflanze.

Felberich - allgemeine Informationen

Der Felberich (Fachbezeichnung Lysimachia) ist eine mehrjährige, winterharte Staude. Er wird auch Gelb- oder Gilbweiderich genannt und gehört botanisch zu den Primelgewächsen. In freier Natur wächst diese Pflanze in Uferbereichen, auf Weiden und Wiesen sowie in Auenwäldern.

Von dieser Pflanzengattung gibt es mehr als 200 Arten. Im Gartenfachhandel finden Sie meist den halbhohen Purpur- oder Goldfelberich. Der amerikanische Bronze-Felberich besticht durch seine rotbraunen Blätter, die im weiteren Verlauf, besonders an halbschattigen Standorten, vergrünen. Er erreicht Wuchshöhen von  bis zu einem Meter.

Auch das eher kleinwüchsige, gelb blühende Pfennigkraut gehört zu den Felberich-Arten. Seine auffallenden Blüten eignen sich als Unterpflanzung, zum Beispiel von höheren Kübelpflanzen.

Alle Felberich-Arten breiten sich durch unterirdische Ausläufer aus. Sie müssen der Staude also eine ausreichende Fläche zur Verfügung stellen. Achten Sie darauf, dass der Felberich nicht andere Stauden unterwurzelt und dadurch verdrängt. Halten Sie die Pflanze durch Abstechen in Schach oder nutzen Sie eine Wurzelsperre.

Die Blatt- und Blütenschmuckstaude gedeiht im feuchten Boden und an einem sonnigen oder halbschattigen Standort. Auf Lehmböden wächst der Felberich besonders ausladend und flächendeckend. Dort blüht er lang anhaltend von Juni bis in den August hinein. Zudem ist die robuste Pflanze resistent gegen Krankheiten und viele Schädlinge.

Pflanze für die Gartengestaltung nutzen

Alle Arten der Gattung eignen sich zur Pflanzung an Teichrändern, aber auch für Stauden-, Sumpf- und Heidegärten. Interessante Farbakzente setzen Sie mit dem Bronze-Felberich in traditionellen Bauerngärten. Ein besonderer Schutz im Winter ist nicht nötig. Nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr schneiden Sie die verblühten Staudenteile einfach zurück.

Auch zur raschen Bepflanzung "schwieriger Standorte" in Gärten können Sie die Staude nutzen. Probieren Sie es mit dem anspruchslosen Felberich an unschönen Ecken oder trockener Erde. Bei längerer Trockenheit bleiben die Pflanzen entsprechend kleiner und breiten sich nicht so schnell aus. 

Vermehren Sie die Pflanze durch Teilung. Die beste Zeit hierfür ist nach der Blüte im Herbst oder im Frühjahr. Zeitig gepflanzt können Sie schon im ersten Sommer mit gelben Blüten rechnen.

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