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  • Reinigungsmittel
  • Beschichtungen

Feinsteinzeugfliesen reinigen und beschichten

Feinsteinzeugfliesen werden häufig nicht nur aus dekorativen, sondern aus rechtlichen Gründen verlegt, weil diese Fliesen im Gegensatz zu glasierten Fliesen nicht rutschig werden, wenn sie nass werden. Schwimmbäder, Gemeinschaftsduschen aber auch Großküchen werden oft damit ausgestattet.

  • Fett, Seifenreste und vieles mehr dringen in die Fliesen ein und verschmutzen diese dabei so stark, dass eine Sanierung der Feinsteinzeugfliesen unumgänglich scheint. Dabei werden die Fliesen meistens nicht nur gründlich gereinigt, sondern auch versiegelt. Wägen Sie ab, was genau gemacht werden soll.
  • Die gründliche Grundreinigung darf nur mit alkalischen Reinigern erfolgen, die abschnittsweise aufgetragen werden und nicht eintrocknen dürfen. Achten Sie darauf, dass das Schmutzwasser mit einem entsprechenden Sauger aufgenommen wird und anschließend zweimal mit Wasser, das ebenfalls sofort aufgenommen werden muss, gespült wird.
  • Eine Beschichtung macht nur Sinn, wenn der Boden zuvor wirklich absolut sauber ist. Kontrollieren Sie dies genau, sonst wird der Schmutz nur dauerhaft versiegelt, statt entfernt.
  • Jede Versiegelung verändert die Bodenbeschaffenheit. Erkundigen Sie sich genau, ob der Boden nach der Beschichtung noch so rutschfest bleibt, wie es für den Einsatzbereich vorgeschrieben ist.
  • Viele Imprägnierungen ziehen organische Stoffe an, das heißt, nach der Sanierung verschmutzt der Boden, obwohl der nun glatter ist, leichter. Besonders Gummi oder Ruß haftet dann sehr fest an den Feinsteinzeugfliesen. Sie müssen also damit rechnen, dass nach der Sanierung der Boden häufiger mit lösungsmittelhaltigen Reinigern gesäubert werden muss.

Zusammengefasst sollten Sie bei der Sanierung von Feinsteinzeugfliesen diese mit einem alkalischen Reiniger säubern lassen und eine Imprägnierung abwägen, denn diese nimmt dem Boden die Rutschsicherheit und verstärkt die Verschmutzung durch bestimmte Stoffe.