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Fassade verputzen - so gelingt's

Die Fassade eines Hauses hat mehrere Funktionen zu erfüllen. So schützt Sie das Haus vor Witterungseinflüssen, wie Schnee, Regen, Hitze, Hagel und Sturm. Zudem ist die Fassade das Aushängeschild des Hauses. Nicht selten wird vom Zustand der Fassade auf die Bewohner geschlossen. Wenn auch Ihre Fassade einen neuen Anstrich braucht, erfahren Sie im folgenden Artikel, wie Sie diese verputzen.

Regelmäßiges Fassadeverputzen schützt das Haus.
Regelmäßiges Fassadeverputzen schützt das Haus.

Was Sie benötigen:

  • Maurerkelle
  • Aufziehplatte
  • Putzmaschine
  • Putz
  • Farbe

Fassade regelmäßig auf Schäden prüfen

  • Neben den verschiedensten Fassaden ist die Putzfassade am gebräuchlichsten. Besitzen Sie eine Putzfassade, dann müssen Sie diese öfters auf Schäden, wie Risse und abbröckelnden Putz, untersuchen.
  • Wenn diese Kontrolle nicht erfolgt, dann können Witterungseinflüsse ungehindert die Substanz Ihres Hauses angreifen. Und wenn der sogenannte Wurm einmal drin ist, dann frisst er sich immer weiter vor.

Verputzen mit der Putzmaschine

  1. Bevor Sie Ihre Fassade verputzen, muss Ihr Haus eingerüstet und die Fassadenkanten gesichert werden, unter Beachtung der Vorschriften des Arbeitsschutzes.
  2. Achten Sie weiterhin darauf, dass die Außentemperaturen im Plusbereich sind.
  3. Im nächsten Schritt werden die Hauswände gereinigt, um sie von Schmutz, Farbresten, Putz und Pflanzen zu befreien. Eine saubere Oberfläche ist die Voraussetzung fürs Fassade verputzen.
  4. Die Auswahl des Putzes und der Dicke der Putzschicht sind abhängig vom Untergrund. Lassen Sie sich hierbei vom Fachmann beraten. In jedem Fall sollte der Putz über Eigenschaften wie Wasserundurchlässigkeit, gute Haftung und Offenheit verfügen.
  5. Günstig ist es, wenn vor dem eigentlichen Putz ein Unterputz aufgebracht wird.
  6. Eine einfache Möglichkeit, zum Fassadeverputzen, bietet die Putzmaschine. Mit dieser wird der Putz an die Fassade gespritzt. Auf kleinere Flächen kann der Putz auch mit der Kelle aufgebracht werden.
  7. Zum Verteilen des Putzes eignet sich eine Aufziehplatte.
  8. Ist der Unterputz verteilt, dann kommt eine weitere Schicht auf die zu verputzende Fassade.
  9. Die zweite Schicht, auch Oberputz genannt, kann wieder mit der Putzmaschine an die Fassade gesprüht werden. Sie müssen hierbei darauf achten, dass dies gleichmäßig geschieht. Ein Verteilen des Putzes erfolgt bei der zweiten Schicht nicht mehr.
  10. Für den Sockel der Fassade gelten besondere Bedingungen beim Verputzen, denn hier berührt die Fassade den Boden. Bis zu einer Höhe von 300 Millimetern sollten Sie den Putz mindestens 150 Millimeter dick auftragen.

Wenn der Putz vollständig getrocknet ist, verleiht ein farbiger Anstrich Ihrer Fassade den letzten Schliff.

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