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Farblaserdrucker für Fotos - das richtige Modell kaufen

Farblaserdrucker drucken Farbbilder deutlich preiswerter als Tintenstrahldrucker aus, aber Sie drucken die Fotos auch weniger schön aus. Wenn Sie den Farblaserdrucker für Fotos verwenden möchten, sollten Sie schon beim Kauf auf einiges achten.

Welcher Farblaserdrucker taugt für Fotos?
Welcher Farblaserdrucker taugt für Fotos?

Was Sie benötigen:

  • Test
  • Preise für Kartuschen
  • Referenzbild

Tintenstrahl kontra Farblaserdrucker

  • Gute Tintenstrahldrucker kommen bei den Ausdrucken leicht an die Qualität von Fotolaboren heran. Das liegt daran, dass sie mit bis zu 6 Farben drucken und die einzelnen Pixel in der Größe variabel sein können. Leider sind die Ausdrucke wenig haltbar und empfindlich gegen Feuchtigkeit.
  • Laserdrucker müssen die Bilder rastern, da die Punkte, die diese drucken nicht variabel sind. Außerdem druckt der Laserdrucker mit weniger Farben. Besonders das Rastern, also die Tatsache, dass jeder Punkt aus mehreren kleinen Punkten zusammengesetzt ist, führt dazu, dass Fotos weniger Kontrast und Brillanz haben. Gutes Fotopapier kann da ein wenig Abhilfe schaffen, aber die Nachteile bleiben bestehen.

Drucker für Fotos in Lasertechnik

Leider schwächeln alle Farblaserdrucker im gleichen Maß beim Ausdruck von Fotos, wobei allerdings festzuhalten ist, dass auf normalem Kopierpapier jeder Farblaserdrucker bessere Fotos druckt, als ein Tintenstrahldrucker auf diesem Papier schaffen kann. Machen Sie die Entscheidung für das Modell also von anderen Kriterien abhängig.

  • Von ganz großer Bedeutung sind die laufenden Kosten, die Ihnen der Farblaserdrucker verursachen wird. Der Energieverbrauch wird vom Hersteller angeben, aber wesentlich wichtiger sind die Kosten für Ersatzkartuschen. Diese müssen Sie vor dem Kauf berücksichtigen. Orientieren Sie sich dabei sowohl an den Preisen für Originalteile als auch an denen für Rebuildprodukte.
  • Wenn der Farblaserdrucker längere Zeit in Räumen in Betrieb ist, in denen Sie sich aufhalten, sollten Sie auch über die Belastung der Raumluft durch das Gerät nachdenken. Hier kommt es sowohl auf die Menge als auch auf die Giftigkeit der Stoffe an, die in die Raumluft abgegeben werden. Leider gibt es hierüber oft keine ausreichenden Angaben seitens der Hersteller. Ein Test der Zeitschrift Computerbild gibt da mehr Auskunft, aber halt leider nur für einige Modelle.
  • Da die Kartuschen meistens nur selten gewechselt werden müssen, kann der Punkt wie leicht diese getauscht werden können, vernachlässigt werden. Manche Modelle sind sehr fummelig, wenn man die Kartuschen tauschen muss, aber zum Glück muss es ja nicht so oft gemacht werden, dies ist also für Ihre Kaufentscheidung von geringer Bedeutung.
  • Anders sieht es mit dem Platzbedarf aus, denn ein Farblaserdrucker ist schon ein beachtlich großes Teil, das viel Platz auf Ihrem Schreibtisch in Anspruch nimmt. Unter Umständen sollten Sie über die Anschaffung eines Kombigeräte, das auch Scanner, Kopierer und Fax ist, nachdenken. Denn diese nehmen kaum mehr Platz in Anspruch können aber mehr.
  • Die Druckgeschwindigkeit ist bei den Laserdruckern grundsätzlich deutlich höher als bei einem Tintenstrahler. Für den Hausgebrauch und kleinere Betriebe reicht also in der Regel ein langsamer Farblaserdrucker. Nur wer wirklich schnell, große Mengen zu Drucken hat, sollte sich über dieses Thema Gedanken machen. Auch die Fähigkeit über einen Netzwerkanschluss betreiben werden zu können sollte nicht unterschätzt werden, einige Geräte haben nur einen USB-Anschluss.

Im erwähnten Test ist auch geprüft worden, wie gut die Drucker in der Fotowiedergabe sind. Das mag ein Anhaltspunkt sein. Am besten ist es, Sie suchen sich aus Ihren Fotos ein Referenzbild heraus, dass Sie von einem Fotolabor ausdrucken lassen und versuchen von dem Modell, dass Sie kaufen wollen, dieses Foto zur Probe ausgedruckt zu bekommen. Nur so können Sie mit Sicherheit sagen, ob Ihnen die Qualität der Fotos dieses Farblaserdruckers zusagt.

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