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Farben mischen - Rosa von Alt- bis Hellrosa gelingt so

Farben mischen - Rosa von Alt- bis Hellrosa gelingt so2:09
Video von Brigitte Aehnelt2:09

Mit der Farbe Rosa verbinden Sie Romantik und Positives? Kein Wunder also, wenn Sie ein Mädchen-Zimmer in Rosa streichen wollen. Mittlerweile können Sie alle möglichen abgetönten Dispersionsfarben fertig gemischt kaufen. Das spart Arbeit, kostet aber auch viel Geld. Viel günstiger ist es deshalb, einfach weiße Wandfarbe zu mischen, sodass Rosa entsteht. Wie das funktioniert, und wie Sie unterschiedliche Rosa-Töne herstellen, erfahren Sie hier.

Was Sie benötigen:

  • Weiße Dispersionsfarbe
  • Rote Abtönfarbe
  • Schwarze Abtönfarbe (optional)
  • Blaue Abtönfarbe (optional)
  • Mehrere Gefäße

Ein rosafarbener Traum soll es werden - das Mädchenzimmer. Aber nicht alle Wände sollen die gleiche Farbe erhalten. Da Sie aber gerne mit verschiedenen Rosa-Tönen arbeiten möchten, damit das Zimmer nicht langweilig aussieht, müssen Sie die Farben in unterschiedlichen Konzentrationen mischen.

So mischen Sie Rosa

  • Wahrscheinlich wissen Sie, dass Sie die Farbe Rosa herstellen können, indem Sie Weiß und Rot mischen. Je heller und zarter das Rosa werden soll, desto mehr Weiß müssen Sie verwenden. Der rote Farbanteil bleibt gering. So entsteht Hellrosa.
  • Je dunkler und kräftiger das Rosa werden soll, desto mehr Rot müssen Sie zur weißen Farbe mischen. Allein durch das Mischungsverhältnis bekommen Sie Rosa-Töne, die unterschiedlich kräftig sind.

Verwenden Sie zusätzliche Farben

  • Möchten Sie der rosa Farbe einen ganz leichten Blaustich verpassen, können Sie ein wenig blaue Abtönfarbe hineinmischen. Verwenden Sie nicht zu viel davon, damit kein Lila entsteht. Je stärker der Blau-Anteil im Rosa ist, desto kühler wirkt die Farbe.
  • Altrosa gefällt Ihnen? Das ist Rosa mit einem ganz leichten Stich ins Graue. Altrosa strahlt Eleganz aus und ist vielleicht nicht unbedingt für ein Kinderzimmer geeignet. Grau stellen Sie normalerweise her, indem Sie Weiß und Schwarz mischen. Je mehr Schwarz Sie verwenden, desto dunkler wird das Grau. Beim Verwandeln von Rosa in Altrosa müssen Sie also lediglich ein wenig Schwarz ins Rosa mischen. So entsteht Altrosa.

Besser vorab testen

  • Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass abgetönte Dispersionsfarben im trockenen Zustand immer etwas dunkler erscheinen. Die Farbe kann im großen Farbeimer noch viel zu blass wirken. Großflächig auf eine Wand aufgetragen und in trockenem Zustand, sieht sie gleich etwas dunkler aus.
  • Wahrscheinlich haben Sie einen großen Farbeimer mit weißer Farbe zur Verfügung und gießen die Abtönfarbe hinein. Deshalb beginnen Sie mit ganz wenig roter Abtönfarbe und fügen nach und nach mehr Rot hinzu. Dadurch wird das gemischte Rosa immer dunkler. Das ist riskant, denn schnell ist das Rosa zu dunkel und Sie haben kein Weiß mehr, um es aufzuhellen. Deshalb sollten Sie nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Gefäßen arbeiten. Es ist besser, die weiße Farbe aufzuteilen, um sie dann jeweils einzeln einzufärben. Das ist, insbesondere beim Abtönen mit Blau oder Schwarz, sicherer.
  • Vergessen Sie nicht, die Wirkung der gemischten Rosa-Töne zu testen, indem Sie kleine Wandflächen versuchshalber damit streichen und die Farbe trocknen lassen. Dann können Sie genau sehen, ob Ihnen die Farbtöne gefallen oder ob Sie sie nochmals verbessern müssen.

Wenn Sie sehr unsicher sind, und Angst davor haben, Ihre Dispersionsfarbe zu verschwenden, können Sie das grundsätzliche Mischen von Farben erst einmal mithilfe eines Wasserfarbkastens und einem Tübchen Deckweiß ausprobieren. So können Sie gefahrlos auf einem Blatt Papier testen, was passiert, wenn Sie diese oder jene Farben miteinander mischen.

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