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Farbe auf Aluminium - das sollten Sie dabei beachten

Farbe und Aluminium vertragen sich nur mit Tricks. Unbehandeltes Aluminium bietet für Lacke und Farben keinen ausreichenden Haftgrund, die Lackierung löst sich nach geraumer Zeit wieder. Deshalb muss das Material gründlich auf den Kontakt mit Farbe vorbereitet werden. Dann ist auch dauerhafter Halt gewährleistet.

Farben machen alles schöner - auch Aluminium.
Farben machen alles schöner - auch Aluminium.

Was Sie benötigen:

  • Reiniger
  • Grundierung
  • Lack
  • Schleifpapier
  • Spritzgerät

Welche Farbe sich für Aluminium eignet

  • Die Art einer Farbe richtet sich nach ihrer Löslichkeit. Eine Farbe, die mit chemischen Substanzen verdünnt werden muss, verlangt eine andere Behandlung als eine wasserlösliche. Stimmen Sie deshalb alle Komponenten des Farbaufbaus auf nur eines dieser Systeme ab, ein Vermischen führt meist zu einem Desaster.
  • Je nach der Beanspruchung der Alu-Oberfläche sollten Sie sich entscheiden, ob ein Einkomponenten-Lack genügt oder ob Sie für stärker frequentierte Flächen einen 2-Komponenten-Lack verwenden. Dieser ist widerstandsfähiger und langlebiger.

So präparieren Sie Aluminium zum Lackieren

  1. Schon bei der Berührung mit der Hand spürt man das leicht seifige Gefühl, das die Oberfläche von Aluminium vermittelt. Es ist ein denkbar schlechter Untergrund für alle Arten von Farben. Als Erstes müssen Sie deshalb die Fläche gründlich reinigen. Ein fettlösender Reiniger, Verdünnung und Siliconentferner sind gute Mittel.
  2. Danach sollten Sie das saubere Blech mit einem feinkörnigen Sandpapier aufrauen. Eine Körnung von 500 bis 1000 ist zu empfehlen. Grobere Körnungen hinterlassen unerwünschte Riefen, die wieder gefüllt werden müssten. Nach dem Schleifen reinigen Sie die Fläche nochmals vom Schleifstaub.

So kommt Farbe auf das Alu

  1. Nur ganz spezielle, für Aluminium konzipierte, Farbe kann pur verarbeitet werden. Sicherer ist der Aufbau durch das Verwenden eines Primers. Schauen Sie dabei auf die Verträglichkeit der Grundierung mit dem vorgesehenen Lack. Beschichten Sie das Werkstück innerhalb der ersten 4 Stunden nach dem Schleifen, damit sich kein Oxid bilden kann.
  2. Lassen Sie die Grundierung gut trocknen und schleifen Sie die Schicht wieder leicht an. Tragen Sie dann in mehreren dünnen Schichten den Lack auf. Zwischen den Schritten muss die Schicht genügend ablüften, sonst gibt es "Rotznasen". Das handwerkliche Geschick vorausgesetzt, wird Sie eine makellose Oberfläche für die Mühe entschädigen.
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