Familienhund richtig erziehen - so geht's

Der Hund als Familienmitglied. Der Hund als Familienmitglied.
Sie können mit dem Familienhund viele Jahre glücklich zusammen leben, wenn das Tier richtig erzogen wird. Da jeder aus der Familie mit dem Hund in engem Kontakt steht sollte sich auch jeder mit der Erziehung beschäftigen.
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Feste Regeln
  • Engagement
  • Integration
  • Viel Zeit
  • Gemeinsame Spaziergänge

Mit einem gut erzogenen Familienhund haben Sie und Ihre Familie für viele Jahre einen treuen Wegbegleiter.

Die Erziehung von einem Familienhund

  • Auch wenn Sie den Familienhund bereits im Welpenalter zu sich holen, sollten Sie die Erziehung sehr ernst nehmen. Vieles, was Sie beim Welpen noch lustig finden, kann beim großen Hund zum Problem werden.
  • Beim Welpen können Sie die Erziehung zum Familienhund spielerisch angehen. Denn Welpen sind sehr neugierig und haben Freude an allem Neuen. Wenn Sie sich diesen natürlichen trieb zunutze machen, dann wird Ihr Welpe sehr viel lernen.
  • Damit der Hund später auch auf alle Familienmitglieder hört und jeder den Hund ausführen kann, ist es wichtig, dass jedes Familienmitglied seinen Beitrag zur Erziehung leistet.
  • Daher sollten Sie gemeinsam mit der Familie besprechen, was Ihnen in der Erziehung wichtig ist, was der Familienhund darf und was das Tier auf keinen Fall tun sollte.
  • Denn nur, wenn der Familienhund von jedem Familienmitglied die gleichen Regeln bekommt, lernt das Tier auf die ganze Familie zu hören. Andernfalls würde der Hund durcheinander kommen und kann keine Kommandos ausführen.

Den Hund in die Familie integrieren

  • Lassen Sie den Hund am normalen täglichen Familienleben teilnehmen. Hier gibt es jeden Tag neue, aber auch täglich wiederkehrende Situationen, in denen Ihr Hund viel lernen kann.
  • Achten Sie darauf, dass sich jeder mit dem Tier beschäftigt und ihm auch immer wieder Kommandos gibt.
  • Während Sie zum Beispiel gemeinsam am Tisch sitzen und essen ist eine gute Gelegenheit, um dem Hund das Kommando Platz beizubringen.
  • Egal, bei wem der Hund dann versucht zu betteln, können ihm sogar schon Ihre Kinder dieses Kommando erteilen.
  • Bei Spaziergängen sollten Sie so oft wie möglich alle zusammen mit dem Familienhund unterwegs sein. Denn gerade im Freien ist es wichtig, dass der Hund auf jedes Familienmitglied gleich gut hört.

Feste Regeln für den Familienhund

  • Es gibt einige Dinge, die Sie dem Hund nicht erlauben sollten. Springt das Tier zu Ihnen ins Bett, dann schicken Sie es sofort in das Körbchen zurück.
  • Damit der Familienhund weiß, dass er dies nirgendwo tun darf, ist es wichtig, dass auch Ihre Kinder den Hund nicht heimlich auf das Bett lassen.
  • Das Futter sollte der Hund auch abwechselnd von allen Familienmitgliedern bekommen. So besteht nicht die Möglichkeit, dass sich der Hund zu sehr auf ein Familienmitglied fixiert, und später nur diese Person respektiert.
  • Wenn der Hund jedoch frisst, dann sollte er dabei weder von Ihnen, noch von den Kindern gestört werden. Das Gleiche gilt wenn der Hund schläft oder sich putzt.

Stellen Sie die wichtigsten Kommandos gemeinsam mit Ihrer Familie zusammen und erziehen Sie den Familienhund auch gemeinsam. So können Sie nicht nur der Hund fördern, sondern sich innerhalb der Familie positiv bei der Erziehung unterstützen.

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