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Fahrschule: Theorieprüfung - so nutzen Sie Eselsbrücken

Die Theorieprüfung bei der Fahrschule ist von vielen gefürchtet, denn ein Durchfallen ist nicht nur damit verbunden, dass noch mehr Zeit in den Erwerb des Führerscheins gesteckt werden muss, zusätzlich fallen dann auch weitere Prüfungsgebühren an. Als schwierig gelten viele Fragen deswegen, weil zahlreiche Inhalte auswendig gelernt werden müssen. Das fällt oftmals schwer. Eselsbrücken können hier helfen, Inhalte besser im Gedächtnis zu verankern. Wie nutzen Sie die Lernhilfen?

Auch Schilder gehören zum Prüfungsstoff.
Auch Schilder gehören zum Prüfungsstoff. © M.E. / Pixelio

Der Begriff "Eselsbrücke"drückt schon aus, dass eine Hilfe gebaut wird, mit der etwas, das schwerfällt, leichter gemeistert werden kann. Genauso wie ein Esel, der etwa einen kleinen Bach nicht überqueren will, eine Brücke benötigt, kann eine sinnbildliche Brücke aus Wörtern oder Sätzen helfen, sich schwierige Inhalte besser zu merken.

Mit Reimen für die Theorieprüfung lernen

  • Zur Vorbereitung für die Theorieprüfung werden in der Fahrschule Bögen und Bücher ausgehändigt, in denen genau die Aufgaben enthalten sind, die auch später in der Prüfung vorkommen können.
  • Hier gibt es die typischen Übungsbilder, bei denen etwa eine Kreuzung mit mehreren Verkehrsteilnehmern abgebildet ist und die Frage darin besteht, wer Vorfahrt hat. Eine klassische „Szene“ ist zum Beispiel ein Bild, auf dem Sie nach links abbiegen möchten und die Antwort anzukreuzen ist, dass die aus der anderen Richtung kommenden Wagen Vorfahrt haben.
  • Hier können Eselsbrücken helfen, die als Wortspiele oder mit Reimen formuliert werden. Wenn Sie eingängige Formulierungen finden, die Sie gut im Gedächtnis behalten, dann kann Ihnen das bei der Theorieprüfung in der Fahrschule helfen.
  • Bei den Übungsbildern zur Vorfahrt könnte ein solcher Reim etwa lauten: „Erst fahren die von gegenüber und ich warte noch, sind die alle vorbei, dann fahr' ich doch“. Die Reime dürfen ruhig auch etwas unkonventionell klingen, denn so bleiben Sie besser in Erinnerung.

Bildliche Vorstellungen für die Fahrschule nutzen

  • Manchmal hilft es auch, sich Dinge genau vorzustellen und diese mit Bildern zu verknüpfen, um sich Inhalte, etwa für die Theorieprüfung in der Fahrschule, gut zu merken.
  • Dabei hilft es, Bilder mit bestimmten Lerninhalten zu verbinden. Diese Bilder dürfen ruhig ungewöhnlich und sehr kreativ sein, entscheidend ist, dass sie Ihnen helfen, sich Informationen für die Theorieprüfung zu merken.
  • So lernen Sie in der Fahrschule etwa, wie viel Abstand Sie in bestimmten Situationen halten müssen, beispielsweise zum vorausfahrenden Wagen. Hier gilt, dass der Abstand mindestens halb so viele Meter betragen sollte, wie Sie in km/h schnell fahren.
  • Stellen Sie sich dabei einfach vor, wie Sie den Tacho des Wagens wie einen Keks in zwei Hälften brechen. Das Bild des Halbierens prägt sich durch diese bildliche Vorstellung besser ein.
  • Dass Sie beim Parken vor einer Kreuzung mindestens fünf Meter Abstand halten müssen, können Sie sich für die Theorieprüfung beispielsweise dadurch merken, dass Sie sich vorstellen, wie Sie aus dem Wagen aussteigen, ein großes Maßband ausrollen, fünf Meter abmessen und dann parken. Gerne dürfen die Eselsbrücken aber auch noch ungewöhnlicher sein, etwa wenn Sie sich vorstellen, dass in der Mitte der Kreuzung fünf Katzen sitzen oder eine große Fünf vorbeirollt.
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