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Fahrgeldberechnung - so geht's

Wer häufig Freunde oder Arbeitskollegen mit dem Auto mitnimmt, kann dafür auch ein paar Euro verlangen. Was angemessen ist, ergibt sich aus der Fahrgeldberechnung.

Fahrgeld deckt Sprit- und Verschleißkosten.
Fahrgeld deckt Sprit- und Verschleißkosten.

Was Sie benötigen:

  • Fahrtstrecke
  • Verbrauch ihres Autos auf 100 km
  • Spritpreise
  • Kosten des jährlichen Verschleißes

Fahrgemeinschaften schonen die Umwelt und reduzieren den Verkehr. Wer häufig Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen chauffiert, kann sie dafür zur Kasse bitten. Um eine korrekte Fahrgeldberechnung aufzustellen, benötigen Sie Angaben über ihre tägliche Fahrtstrecke, ihren Verbrauch, die Spritkosten und den Verschleiß ihres Autos.

Fahrgeldberechnung sinnvoll strukturieren

  • Dazu notiern Sie sich auf einem Blatt zunächst die normale, tägliche Fahrtstrecke, die Sie mit ihren Begleitern zurücklegen. Anschließend sollten Sie den Verbrauch ihres Autos auf 100 km kennen. Dieser wird Ihnen auf dem digitalen Feld des Fahrercockpits angezeigt. 
  • Nun Berechnen Sie ihren Verbrauch pro Strecke. Benutzen Sie dazu den Dreisatz. Orientieren Sie sich an folgendem Beispiel: Wenn 7 Liter dem Verbrauch pro 100 km entsprechen, entspricht eine Strecke von 40 km einem Verbauch von 2,8 Litern, da: (7/10)x4 = 2,8 Liter. 
  • Nun multiplizieren Sie ihren Verbrauch pro Strecke mit dem aktuellen Preis pro Liter Sprit, den Sie an der Tankstelle bezahlen. Die Summe ergibt die Spritkosten pro Strecke. Mulipliziern Sie diesen Wert mit der Anzahl der Tage, an denen Sie die Strecke fahren. Bei diesem Beispiel ergibt sich ein Wert von 14 Litern pro Woche bei fünf Fahrtagen. 
  • Daraus ergäben sich Kosten in Höhe von 20,30 Euro, wenn man von einem Literpreis von 1,45 Euro ausgeht, da 14x1,45 = 20,30.

Fahrtkosten gerecht aufteilen

  • Um eine gerechte Fahrgeldberechnung aufzustellen, müssen Sie nun noch die Kosten für den Verschleiß des Autos kalkulieren. Zu diesen Teilen zählen etwa die Bremsen, das Kühlwasser oder der Ersatz von Scheibenwischern. Berechnen Sie grob, was Sie im Jahr dafür ausgeben und teilen Sie die Summe durch 12, um den Monatsverbrauch auszurechnen. Teilen Sie die Summe durch 12x4, um den wöchentlichen Verschleiß zu berechnen. 
  • Nun summieren Sie die Spritkosten und die Verschleißkosten pro Woche. Um zu wissen, was Ihnen ihre Insassen schulden, teilen Sie die Summe durch die Anzahl der Mitfahrer, die Sie in der jeweiligen Woche befördern. 
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