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Fachabitur für Migranten - Informatives

“Der Arbeitsmarkt braucht motivierte Jugendliche!” - so heißt es immer wieder. Doch für viele Schulabgänger wird die Suche nach einem Ausbildungsplatz heute oftmals zum Albtraum. Vor allem junge Menschen mit Migrationshintergrund haben es nicht immer leicht, denn sie erzielen im Durchschnitt schlechtere Abschlüsse als ihre deutschen Mitschüler und sind auf dem Arbeitsmarkt demzufolge eher zweite Wahl. Das Fachabitur ist heute eine hervorragende Alternative zum herkömmlichen Abitur und wird von vielen Migranten angestrebt. Haben auch Sie ausländische Wurzeln und interessieren sich für das Fachabitur? Hier erhalten Sie einige Informationen.

Mit dem Fachabitur durchstarten
Mit dem Fachabitur durchstarten

Warum es Migranten nicht immer leicht haben

  • In den meisten Fällen haben Migranten mit etlichen Sprachbarrieren zu kämpfen. In den eingewanderten Familien wird fast immer die Muttersprache gesprochen und selbst im Kindergarten sind ausländische Kinder oftmals unter sich, sodass der Zugang zur deutschen Sprache schwer ist.
  • Gibt es in Deutschland noch so etwas wie ethnische Benachteiligung? Leider ja, denn viele Unternehmen bevorzugen oft deutsche Muttersprachler, auch wenn manche ausländische Mitbewerber bessere Qualifikationen und Fähigkeiten aufweisen.
  • Die Konkurrenz zu deutschen Mitbewerbern mit höheren Abschlüssen ist hoch. Das Fachabitur ist daher eine gute Möglichkeit bei Ausbildungsbetrieben zu punkten.

Migranten und Fachabitur - einige Fakten

  • Die Zahl der Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln steigt in ganz Deutschland stetig an. Dabei erzielen Migranten durchschnittlich schlechtere Abschlüsse als deutsche Schüler und müssen dann kämpfen, um auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein.
  • Das Fachabitur bietet Jugendlichen die Möglichkeit, praxisorientiert zu lernen. Vor allem Migranten profitieren davon, denn sie können sich trotz eventueller Sprachschwierigkeiten in der Praxis beweisen.
  • Noch immer gibt es circa 15 Prozent ausländische Schüler, die überhaupt keinen Abschluss erzielen. Doch nach und nach werden gerade für Menschen mit Migrationshintergrund spezielle Schulen und Kurse eingerichtet, die zu einem guten Abschluss verhelfen sollen.
  • An den Realschulen sind die Leistungen von Ausländern und Deutschen mittlerweile recht ausgeglichen, doch zum Hochschulabschluss reicht es für Jugendliche mit ausländischen Wurzeln meist nicht. Das Fachabitur wird daher vermehrt angestrebt.
  • Ungefähr 13 Prozent aller Migranten erzielen heute das Fachabitur und erhöhen so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
  • An Fachoberschulen ist keine zweite Fremdsprache erforderlich, was vielen Ausländern zugute kommt, da sie sich mit dem Erlernen mit einer weiteren Fremdsprache oft schwer tun.
  • An Fachoberschulen können sich Schüler auf das von ihnen selbst gewählte Fachgebiet konzentrieren. Interessieren Sie sich für Technik? Dann bewerben Sie sich an einer technischen Fachoberschule. Wollen Sie eher im sozialen Bereich durchstarten? Dann sollten Sie sich nach Fachoberschulen mit diesem Schwerpunkt umschauen.
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