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Fabeltiere und ihre Eigenschaften - Hinweise zum Schreiben einer Fabel

Wer liebt sie nicht: den schlauen Fuchs, die kluge Eule oder die ängstliche Maus? Nicht nur Kinder lieben die Fabeltiere mit den menschlichen Eigenschaften. Was Sie beim Schreiben einer Fabel wissen sollten, erfahren Sie hier.

Der Fuchs - ein beliebtes Fabeltier.
Der Fuchs - ein beliebtes Fabeltier. © Grey59 / Pixelio

Wie Sie eine Fabel mit Fabeltieren schreiben

  • Eine Fabel kann als Kurzgeschichte, aber auch in Versform geschrieben werden.
  • Die Hauptfiguren sind fast immer Tiere aus der freien Natur, die selbstverständlich sprechen und sich untereinander auch verständigen können. Seltener, aber grundsätzlich auch möglich, sind Figuren aus der Botanik wie beispielsweise der Baum oder vom Wetter wie z.B. der Wind.
  • Den Fabeltieren werden menschliche Eigenschaften wie Klugheit, Dummheit, Schönheit, Pfiffigkeit oder Ängstlichkeit zugesprochen.  
  • Fabeln werden wie kurze Erzählungen mit einem einzigen Schauplatz geschrieben und sind immer in einer einfachen Sprache mit großem Anteil an wörtlicher Rede gehalten.
  • In jeder Fabel steckt so etwas wie die "Moral von der Geschichte" und hat immer eine Kernaussage bezüglich der verschiedenen Eigenschaften der Menschen und deren Zusammenleben. Mit Hilfe der Fabeltiere können so versteckte Kritiken am gesellschaftlichen System geäußert werden, ohne dass dafür "Ross und Reiter" genannt werden müssen.

Die Eigenschaften der Fabeltiere

  • Am bekanntesten ist natürlich der Fuchs als Fabeltier. Er zeichnet sich aus durch seine Schlauheit, aber auch durch sein hinterlistiges Wesen. Mit der Wahrheit nimmt er es auch nicht so genau und trotzdem geht der Fuchs oft als Sieger in einem Konflikt hervor. 
  • Unter den Fabeltieren ist auch der Löwe oft vertreten. Seine Eigenschaften sind groß, stark und mächtig. Der Löwe wird oft als Herrscher unter den Fabeltieren angesehen.
  • Der Esel gilt allgemein als störrisch. Was er nicht will, das macht er auch nicht und wird deshalb oft als dumm angesehen.
  • Als eitel und angeberisch wird unter den Fabeltieren oft der Hahn beschrieben. Allein der wippende Gang, das fordernde "Kikeriki" auf dem Misthaufen und  der rote Kamm samt bunter Federn tragen dazu bei, dass der Hahn zu den stolzen Tieren gehört.
  • In einer guten Fabel darf auch der Hund nicht fehlen.  Er ist das Sinnbild der Geselligkeit und als Rudeltier verkörpert er den braven und  treuen Menschen.
  • Gegensätze sind auch ein bekanntes Muster für eine Fabel. Beispielsweise die Eigenschaften "groß" und "klein" sind sehr beliebt und werden bei den Fabeltieren fast immer durch Elefant = groß und Maus = klein interpretiert. 
  • Zu guter Letzt müssen aber auch die Eigenschaften "weise" und "klug" bei den Fabeltieren vertreten sein. Sie finden Sie bei der Eule, oft wird sie auch mit schlauer Brille und einem Doktorenhut dargestellt.
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