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Externe Festplatte formatieren unter Linux - so geht's

Externe Festplatte formatieren unter Linux - so geht's3:26
Video von Oliver Verhovnik3:26

Eine externe Festplatte wird dann notwendig, wenn die Speicherkapazität des Systems ausgelastet ist und Daten von dort ausgelagert werden sollen. Sie wird meist über einen USB-Port mit dem Rechner verbunden und das Betriebssystem zeigt sie als USB-Gerät an. Während Windows das Formatieren aus dem Kontextmenü erlaubt, muss unter Linux ein Tool dafür vorhanden sein.

Was Sie benötigen:

  • Partitionierungsprogramm Gparted

Die Festplatte ist neu oder vermüllt

  • Eine Festplatte, die Sie als externen Datenträger verwenden wollen, sollte in jedem Fall von allem unnötigen Ballast befreit werden, um die ganze Kapazität ungehindert zur Verfügung zu haben. Das gilt auch für eine neue Platte, die gleich in das geeignete Format formatiert werden kann: NTFS oder Fat32.
  • Schließen Sie die Festplatte mit dem USB-Kabel an den PC an und stellen Sie die Stromversorgung her. Starten Sie den Computer und schalten Sie nach dem Booten die externe Festplatte ein. Auf dem Desktop wird ein Symbol erscheinen und Sie können damit auf das Gerät zugreifen.

Linux zeigt beim Formatieren Besonderheiten

  1. Im Gegensatz zu Windows muss das externe Gerät vor dem Bearbeiten ausgehängt werden. Das erfolgt bei neueren Distributionen von Linux mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf das Symbol. Im Kontextmenü können Sie den Punkt "Aushängen" bzw. "Unmounten" wählen. Dann kann partitioniert oder formatiert werden.
  2. Ältere Linux-Systeme müssen gegebenenfalls erst mit dem Tool "Gparted" aufgerüstet werden. Es ist kostenlos herunterzuladen und läuft unter allen Linux-Distributionen. Möchten Sie in das Format NTFS formatieren, benötigen Sie unter Linux noch eine Erweiterung der Software. Sie können das Programm mit "System" - "Systemverwaltung (Systemeinstellung)" - "Gparted" aufrufen.
  3. Alternativ öffnen Sie eine Shell (Strg.+Alt+F2) und starten Sie das Programm mit dem Befehl: "gksudo gparted". Beachten Sie, dass eine externe Festplatte unter Linux mit "hdb" bezeichnet wird. Wählen Sie die betreffende Platte bzw. Partition aus und Sie können sie nach einem Rechtsklick "Formatieren" lassen.
  4. Gparted liegt nach dem Download als ISO-Datei vor. Möchten Sie davon eine CD brennen, benötigen Sie ein geeignetes Brennprogramm, das ISO-Dateien lesen kann. Mit einer solchen CD können Sie das Programm beliebig für Aufgaben wie die vorliegende verwenden.

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