Was Sie benötigen:
  • Zutaten werden im entsprechenden Rezept genannt

Die Esskastanien kochen (Vorbereitung)

  • Die im Rezept benötigte Menge an frischen (!) Esskastanien an der Schale einritzen.
  • Eine ausreichende Menge Wasser zum Kochen bringen und die Esskastanien hineingeben.
  • Die Kastanien 5-10 Minuten (dies hängt von der Frisch der Ware ab) kochen lassen.
  • Die Kastanien in ein Sieb abschütten und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
  • Nun beginnt die eigentliche Arbeit, nämlich das Schälen der Kastanien. Am besten, Sie nehmen dazu ein Gemüsemesser mit einer möglichst kleinen Schneide, mit der Sie unter die aufgesprungene Schale kommen.
  • Versuchen Sie, nicht nur die äußere Schale der Kastanien zu entfernen, sondern auch das dünne braune Häutchen darunter.
  • Nun können die Kastanien den Rezepten entsprechend verwendet werden.
  • Wenn Sie die Schälarbeit sparen wollen, greifen Sie auf bereits geschälte Ware in Dosen oder in Klarsichtfolie zurück. 

Gänsebraten mit Kastanienfüllung

  • Bereiten Sie eine Gans zum Braten vor und reiben Sie dann das Innere mit Salz und Majoran ein.
  • Würfeln Sie 250 g vorbereitete Kastanien und 500 g (säuerliche) Äpfel und mischen Sie beides.
  • Die Füllung in die Gans füllen und mit Zwirn oder Holzspießchen verschließen.
  • Die Gans kommt nun - mit der Brustseite nach unten - in die Bratpfanne Ihres Backofens.
  • Übergießen Sie den Braten mit 250 ml Wasser (oder Wasser, Wein und Brühe gemischt).
  • Heizen Sie den Ofen auf 220 °C vor und braten Sie die Gans eine gute Stunde.
  • Nun die Gans umdrehen und (nach Bedarf) Fett abschöpfen.
  • Die Temperatur auf 200 °C absenken und die Gans weitere 2 Stunden garen.
  • Bei Bedarf heißes Wasser oder Brühe nachgeben.
  • Am Ende der Garzeit wird die Gans mit Salzwasser bepinselt, damit sie schön kross wird.
  • Prüfen Sie mit einem Bratenthermometer, ob die Gans gar ist. Man rechnet pro kg Gans mit 1 Stunde Garzeit.
  • Der Bratenfond kann mit Speisestärke gebunden werden.
  • Dazu servieren Sie Klöße und natürlich Rotkraut. 

Rotkraut mit Maronen

  • Dieses überaus schmackhaft Rotkraut passt gut zu Ente oder Wildgerichten, vor allem im Herbst.
  • Entfernen Sie aus einem mittleren Rotkohl (knapp 1 kg) den harten Strunk und hobeln Sie das Rotkraut.
  • Das feingehobelte Rotkraut in eine Schüssel geben.
  • Nun 100 ml Rotweinessig mit 200 ml Wasser aufkochen, den Rotkohl mit dem Essigwasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen.
  • Den Rotkohl abgießen, eventuell einen Teil des Essigwassers aufheben.
  • Den Rotkohl in etwas Butter andünsten, 100 ml Rotwein angießen, mit Salz, Pfeffer und (nach Geschmack) Nelke und Lorbeer würzen und auf kleiner Flamme zugedeckt 20 Minuten kochen lassen. 
  • Im letzten Moment die gekochten Esskastanien als Ganzes oder gewürfelt zugeben. Mit Essig und/oder Zucker abschmecken.

Vegetarisch - Pfannkuchen mit Esskastanien-Gemüse

  • Aus 4 Eiern, 200 g Mehl, 500 ml Milch und etwas Salz den Pfannkuchenteig herstellen und quellen lassen.
  • 200 g Rosenkohl und 200 g Möhren über Dampf garen.
  • Die abgetropften Gemüse und die gewürfelten Esskastanien in einer Bratpfanne in zerlassener Butter dünsten, Fleischbrühe angießen und mit einer Prise Zucker sowie Salz nach Bedarf würzen.
  • Einige Löffel Creme fraiche oder saure Sahne unterrühren, mit schwarzem Pfeffer und gehackten Kräutern würzen.
  • Aus dem Pfannkuchenteig in etwas Butter 4 Pfannkuchen backen.
  • Das Kastaniengemüse auf die Pfannkuchen geben.