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Erziehungswerte - diese sollten Sie vermitteln

Erziehungswerte sind bestimmte Eigenschaften, die Sie Ihren Kindern vermitteln sollten. Sei es als Lehrer in der Schule oder als Eltern zuhause. Diese Werte haben sich zwischen damals und heute kaum geändert - denn was früher Disziplin war, kann heute als Verantwortung und Autonomie gesehen werden.

Bei der Erziehung geht es auch um Werte, die Sie vermitteln sollten.
Bei der Erziehung geht es auch um Werte, die Sie vermitteln sollten.

Welche Erziehungswerte Sie vermitteln sollten

  • Es gibt verschiedene Erziehungswerte, die Sie vermitteln sollten. Zwar besteht keine einheitliche Definition dieser Werte, allerdings werden Sie in beispielsweise wissenschaftlicher Literatur oftmals ähnliche Ansichten finden.
  • Ein erster wichtiger Wert ist Frieden. Es kommt auf Gewaltvermeidung und Gerechtigkeitsförderung an. Es sollten Konflikte mit Worten und vor allem ruhiger Sprache gelöst sowie Kompromisse gesucht werden.
  • Hierbei ist auch die Toleranz als ein weiterer der Erziehungswerte zu nennen. Kinder kennen anfangs noch keine Unterschiede und freunden sich mit jedem Menschen an, egal, wie anders er auch scheint. Dies sollte beibehalten werden, sodass Unterschiede nicht diskriminiert werden. Kinder müssen lernen, dass die Menschen alle gleich sind.
  • Dies führt auch dazu, Achtung vor dem Leben sowie Mitgefühl zu entwickeln und eine gesellschaftliche Solidarität zu erreichen. Die vorurteilsfreie Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Abstammungen oder Befähigungen und die Teilhabe aller an einer Gesellschaft ist ein wichtiges pädagogisches Ziel.
  • Außerdem sollte Wahrhaftigkeit vermittelt werden. Hier geht es um Ehrlichkeit, Echtheit und Aufrichtigkeit. Ein Kind sollte nicht aufgrund von Strafen fürchten müssen, die Wahrheit zu sagen oder direkt zum Lügen erzogen werden.
  • Weitere Erziehungswerte sind zuletzt Gesundheit und Nachhaltigkeit. Hier geht es vor allem um das persönliche Wohlbefinden und nicht darum, dass die Gesellschaft die Menschen gerne schlank und sportlich sieht. Es sollte jedoch vermittelt werden, dass eine gute Fitness zu einem gesunden Leben dazu gehört.
  • Die Nachhaltigkeit ist vor allem auf den Aspekt der Kinder der Kinder zu richten. Denn diese bestimmten die Welt, in der andere Kinder einmal leben sollen. Hier geht es um ökologische Werte, wie etwa die Mülltrennung oder auch das Vermeiden dere Verschwendung von Lebensmitteln.

Tipp zum Vermitteln der Werte

  • Die genannten Erziehungswerte können Sie dann besonders gut vermitteln, wenn Sie diese auch selbst verinnerlicht haben und offen ausleben. Sie sollten die Rolle eines Vorbilds haben, an dem sich ein Kind orientieren kann.
  • Das heißt, dass Sie selbst zum Beispiel den Müll trennen sollten. Auch sollten Sie Lebensmittel nicht direkt wegschmeißen, wenn Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. Auch sollten Sie die Kinder auf die Verschwendung in Supermärkten aufmerksam machen, wo nur perfekt geformte Lebensmittel in die Regale kommen und alles andere im Müll landet.
  • Dies betrifft auch schwierigere Sachverhalte. Lügen Sie Ihr Kind nicht an oder versuchen Sie, etwas schön zu reden - seien Sie wahrhaftig. Denn ein Kind versteht sehr viel mehr, als Sie vielleicht denken.
  • Als Mittel für zum Beispiel Mitgefühl sollten Sie induktive Ansätze wählen. Das heißt, dass Ihr Kind durch Sie lernt, dass andere Menschen auch Gefühle haben, die verletzt werden können. Dies können Sie abermals über Gespräche mit den Verletzten herausfinden oder aber durch übertriebene Reaktionen. So können Sie zum Beispiel Schmerzen übertrieben darstellen, wenn Ihr Kind Sie willentlich oder unwillentlich schlägt.
  • Ihr Kind wird sich in aller Regel nach und nach in Sie hinein versetzen können. Es lernt, Empathie zu entwickeln und begreift, dass Gewalt keine Lösung ist beziehungsweise zu schlechten Reaktionen führen. Es wird außerdem versuchen, Sie zu trösten.
  • Diesbezüglich können Sie auch versuchen, dass Sie Ihr Kind fragen, wie es sich denn fühlen würde, wenn es gehauen werden würde. Dadurch wird Ihr Kind über sich selbst sowie sein Auftreten nach außen nachdenken und erkennen, dass es sich für gute Reaktionen auch gut verhalten muss.
  • Daran bemerken Sie, dass Sie nicht auf ein bestimmtes Alter warten müssen, um Ihrem Kind Erziehungswerte zu vermitteln. Denn erstens können Sie von anfang an beginnen, diese vorzuleben und zweitens müssen Sie Ihrem Kind klar machen, wenn es etwas Falsches getan hat. Dies betrifft vor allem den Übergang vom unbeherrschten und von Affekten gesteuerten Kleinkind zu einem mitfühlenden und verantwortungsbewussten Vorschul- beziehungsweise Schulkind.
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