Erster und letzter Buchstabe prägen das Wort
- "Enie Sutide egrab, dsas man ein Wrot lseen knan, sboald der esrte und der ltetze Bcuhtsbae sitmemn." Eine Studie ergab, dass man ein Wort lesen kann, sobald der erste und der letzte Buchstabe stimmen. Konnten auch Sie den Text lesen?
- Vermutlich, denn eine englische Universität hat herausgefunden, dass es dem Hirn genügt, wenn der erste und letzte Buchstabe an den richtigen Stellen steht, der Rest des Wortes kann dabei in dichtem Buchstabensalat wild durcheinandergewürfelt sein - Sie können aber trotzdem das Wort als solches erkennen.
Ein Wort erkennen - welche Faktoren stimmen müssen
- Grundvoraussetzung ist, dass erster und letzter Buchstabe stimmen müssen, ansonsten kann die Aufgabe nicht bewältigt werden.
- Ihr Gehirn liest die Worte nicht "einzeln", sondern erfasst sie als Ganzes, als "Bild". Dadurch kann bei einem Wort die "Mitte" vertauscht worden sein - das Gehirn kann das Wort, aufgrund seines Bildes, immer noch als das Richtige erkennen.
- Anhand des Inhalts können Sie schnell weitere Zusammenhänge erschließen. Auch hierbei leistet Ihr Gehirn große Dienste. Sobald Sie erkannt haben, in welchem Kontext sich der Text befindet, können Sie die Worte in verschiedenen Wortfeldern besser wahrnehmen. Schwieriger wird es schon bei Texten, auf die man nicht regelmäßig stößt, wie beispielsweise: "düfar sgeron scohn jnee Voüernmdr, die die Oifashucbert üebr sie gtüsigt auf scih gmeomenn hbean." (Immanuel Kant, "Was ist Aufklärung?")
Fazit: Ihr Gehirn leistet beim Lesen große Arbeit. Wenn nur der erste und letzte Buchstabe stimmen, müssen Sie sich quasi nicht mehr arg anstrengen, da das Gehirn den Rest des Wortes als bekanntes Bild erkennt und Ihnen das Wort zu erkennen gibt - egal wie verwurstelt es ist.

