- 17.11.2011 Ina Seyfried
- Kühlpads
- Handtuch
- kaltes Wasser
- ärztliche Abklärung
- ggf. Notdienst
Nasenbluten ist oftmals harmlos, aber dennoch nervig und unangenehm. Ein Schnupfen, trockene Nasenschleimhäute oder ein zu starkes Bohren in der Nase sind nur einige Gründe, warum diese Blutung auftreten kann. Kommen die Beschwerden allerdings oft vor oder sind sehr intensiv, liegen Vorerkrankungen vor (z. B. Bluthochdruck) oder werden diverse Medikamente genommen, sollten Sie sich ärztlichen Rat einholen. Erste Hilfe bei Nasenbluten kann allerdings immer schnell geleistet werden.
Erste Hilfe bei Blutungen aus der Nase
- Beugen Sie bei Nasenbluten immer den Kopf leicht nach vorne, niemals nach hinten, denn so gelangt Blut in den Magen und Erbrechen wäre die Folge.
- Kühlen Sie den Nacken mit einem Kühlpad oder einem nassen, kalten Handtuch. Kälte trägt dazu bei, dass sich die Blutgefäße schnell wieder verschließen.
- Eine Blutung kann auch gestoppt werden, indem Sie mit leichtem Druck die Nasenflügel zusammendrücken.
- Haben Sie Erste Hilfe bei Nasenbluten eingeleitet, sollte nicht in der Nase geknibbelt werden. Vermeiden Sie auch das Naseputzen danach.
Mit Nasenbluten zum Arzt
- Bestehen Vorerkrankungen oder müssen Medikamente, insbesondere Blutverdünner, genommen werden, sollten Sie bei häufigem Nasenbluten einen Arzt/eine Ärztin konsultieren.
- Besonders bei eingenommen Blutverdünnern kann es sehr schwer werden, eine Blutung zu stoppen.
- Bei starken und anhaltenden Blutungen an Wochenenden oder Feiertagen sollten Sie sich nicht scheuen, eine Ambulanz/einen Notdienst aufzusuchen.
- Tritt Nasenbluten infolge eines Unfalls, eines Schlags oder Tritts auf, sollte ebenfalls neben Erster Hilfe, auch ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.