Was Sie benötigen:
  • Fahrzeugschein
  • Ersatzteilnummer
  • Schrottplatz
  • Ersatzteil

Die Anfrage beim Schrotthändler lohnt immer

  • Vor allem die größeren Schrotthändler bieten ihre Teile über das Internet an oder geben über Telefon Auskunft über Preise und Lagerbestand der Teile. Oft sind dort KFZ-Meister und Gesellen angestellt, es gelten die gleichen Ansprüche auf Reklamation und Garantie wie in der normalen Werkstatt. Die verarbeiteten Ersatzteile werden von den Schrotthändlern einer Qualitätskontrolle unterzogen. Die Furcht, sich defekte Ersatzteile einbauen zu lassen, ist daher meist unbegründet.
  • Man kann sich natürlich auch die Ersatzteile kaufen und diese dann selbst einbauen, da lässt sich dann noch zusätzlich etwas sparen. Auch hier gibt es die übliche Gewährleistung, solange das Ersatzteil nicht sichtbar durch den eigenen Einbau beschädigt wurde.

Die richtigen Ersatzteile beim Schrotthändler auswählen

  • Der Hobbybastler sollte sich auf Teile beschränken, die nicht sicherheitsrelevant sind. Teile der Lenkung, Bremsen oder Airbags sollten z. B. nur vom Fachmann ein- und ausgebaut werden. Man sollte sich vorher unbedingt informieren, ob man auch in der Lage ist, die entsprechende Reparatur auszuführen. Hier können Leih- oder Mietwerkstätten mit Werkzeug und Know-how aushelfen.
  • Wichtig ist auch, dass man die richtigen Ersatzteile kauft; sogar bei Autos der gleichen Baureihe werden oft Teile unterschiedlicher Zulieferer verbaut. Im Zweifel sollte man das zu tauschende Teil vorher ausbauen oder den Schrotthändler um Rat fragen.
  • Wer ein Auto fährt, das auf den Straßen oft unterwegs ist, wird in der Regel keine Probleme haben, die Ersatzteile auf dem Schrottplatz zu bekommen. Bei seltenen Automarken, die nur in geringen Stückzahlen gebaut und verkauft wurden, sieht es dagegen meist schlecht aus. Aber auch hier lohnt sich die Anfrage, der Schrotthändler bestellt und verbaut auch Neuteile. Der Arbeitslohn, der meist den größten Teil der Rechnung ausmacht, kann hier auch günstiger sein.