Bei den Schmetterlingsblütengewächsen gibt es nur sehr wenige gemeinsame Erkennungsmerkmale, die Sie die Blumen dieser Art eindeutig als Schmetterlingsblütler erkennen lassen. Wie Sie zum Beipiel eine Wicke eindeutig als Schmetterlingsbütengewächs ausmachen können, erfahren Sie hier.
- 29.04.2011 Karla Pauer
Schmetterlingsblütengewächse und ihre Erkennungsmerkmale
Die große Familie der Schmetterlingsblütengewächse zählt zu den Hülsenfruchtgewächsen. Die Blumen und ihre Blüten haben einige Erkennungsmerkmale, die sie dieser Familie zuordnen lassen.
- Die Blütenstände der Schmetterlingsblüte erkennen Sie an ihrer Anordnung in Form einer Traube. Häufig sind die Blütenblätter auch sehr dicht nebeneinander angeordnet.
- Die Blütenblätter sind zygomorph angeordnet, das heißt sie bestehen aus zwei spiegelgleichen Hälften.
- Eines der weiteren Erkennungsmerkmale der Schmetterlingsblüten sind ihre fünf oder vier Kelchblätter, das sind die äußeren Blütenblätter einer Blüte.
- Die meisten der Schmetterlingsblütengewächse haben an ihrer Blüten fünf Kronblätter, das sind die inneren Blütenblätter.
- Das mittlere obere unter den Kronblättern, die sogenannte Fahne, ist meist größer als die anderen und es ist häufig nach oben gebogen.
- Die zwei unteren Kronblätter der Schmetterlingsblüte sind häufig miteinander verwachsen oder kleben aneinander. Diese beiden Kronblätter bilden zusammen ein Röhrchen, das sogenannte Schiffchen, das häufig an der Spitze nach oben geneigt ist.
- Die zwei seitlichen Kronblätter, die sogenannten Flügel, umhüllen das Schiffchen der Schmetterlingsblüte oft vollkommen.
- In dem Schiffchen liegen die Staubblätter und der Griffel. Meist hat die Schmetterlingsblüte zehn Staubblätter, die aus Staubbeutel und Staubfaden bestehen.
- Die Staubfäden der Schmetterlingsblüten sind bis auf eine, ein weiteres der Erkennungsmerkmale der Schmetterlingsblütengewächse, miteinander verwachsen.