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Erdaushub entsorgen - Kosten richtig kalkulieren

Wenn Sie Erdaushub entsorgen müssen, können – je nach Situation – teils nicht unerhebliche Kosten auf Sie zukommen. So erhalten Sie eine Vorstellung:

Erdaushub per Container entsorgen ist teuer!
Erdaushub per Container entsorgen ist teuer!

Was Sie benötigen:

  • evtl. Behälter
  • evtl. Container
  • evtl. Anhänger
  • evtl. Helfer
  • Schaufeln

Sie bauen neu, bauen um, bauen an, gestalten den Garten neu – was auch immer, bei all diesen Arbeiten fallen gewöhnlich größere Mengen an Erdaushub an, den Sie – zu möglichst geringen Kosten – entsorgen müssen.

Von welcher Art ist der Erdaushub

  • Aushub ist nicht gleich Aushub – kostbaren Mutterboden, also die obere, „gute“ Gartenerde sollten Sie auf jeden Fall vom Bagger zur späteren Verwendung auf die Seite schieben lassen. Sie können Sie dann später zur Gartenanlage verwenden und sparen doppelt Geld: sowohl Kosten für das Entsorgen, als auch für neue, fruchtbare Muttererde.
  • Sollten Sie tatsächlich Mutterboden „entsorgen“ müssen, weil Sie ihn nirgendwo einsetzen können, fragen Sie Nachbarn oder schalten Sie eine Anzeige. Wahrscheinlich werden Sie mehr Interessenten haben als Sie bedienen können, die Ihnen die Erde nicht nur umsonst abnehmen, sondern evtl. sogar noch etwas dafür bezahlen.
  • Besteht Ihr Erdaushub allerdings aus Schotter, Bauschutt o.ä. oder ist sogar mit Schadstoffen belastet, kommen Sie um eine fachgerechte, ordnungsgemäße Entsorgung nicht herum. Dabei können Sie möglicherweise die Kosten geringer halten, wenn Sie das Material weitestgehend trennen.

So sparen Sie Kosten beim Entsorgen

  • Kleinere Mengen z.B. schadstoffbelasteter Erde können Sie evtl. in Transportbehältern wie Mörtelkübeln o.ä. selbst zur Entsorgungsstelle fahren. Bei mittleren z.B. Bauschuttmengen lohnt es sich oft, mehrmals mit einem Anhänger zum Wertstoffhof zu fahren.
  • Ist das Aufkommen an Erdaushub sehr groß, werden Sie um das Aufstellen und Befüllen eines Containers (oder mehrerer!) nicht herumkommen. Aber auch da empfiehlt es sich nach Möglichkeit zu trennen: ein „Mischcontainer“, in den dann alles einfach hinein darf, ist wesentlich teurer als ein reiner Sand- oder Steincontainer ohne z.B. ölverschmutzte oder anders belastete Erde.
  • Günstig und sehr hilfreich ist es natürlich immer, wenn man Helfer zur tatkräftigen Unterstützung organisieren kann. Mit mehreren Personen an mehreren Schaufeln ist ein Container schneller gefüllt, kann schneller wieder abgeholt werden und verursacht somit auch weniger Kosten.
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