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Epsomsalz - Herstellung, Eigenschaften und Verwendung

Epsomsalz wird auch Epsomit oder Bittersalz genannt. Hierbei handelt es sich um Magnesiumsulfat, das in vielen Bereichen des Lebens Verwendung findet.

Gärtner nutzen Epsomsalz als Düngemittel.
Gärtner nutzen Epsomsalz als Düngemittel.

Magnesiumsulfat ist ein natürlicher Stoff, der sich in der Natur vor allem in Form von Kieserit findet. Dieses Mineral wird in Kalksteinhöhlen und Salzbergwerken abgebaut. Es ist farblos oder weiß, kann aber auch leicht grau, grün oder gelb sein.

Epsomsalz als Nahrungsergänzung und Abführmittel

  • Weil das Epsomsalz einen äußerst bitteren und unangenehmen Geschmack hat, wird es auch Bittersalz genannt. Um es als Nahrungsergänzung oder als Abführmittel zu verwenden, wird es deshalb häufig in geschmacksneutralen Kapseln angeboten.
  • Der menschliche Körper und vor allem die Knochen und Zähne brauchen eine ausreichende Menge an Magnesium, daher gibt es Epsomsalz als Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen.
  • Unter der Bezeichnung Bittersalz wird Magnesiumsulfat traditionell als Abführmittel genutzt. Hierbei sollten Sie aber vorsichtig sein, denn es hat starke Nebenwirkungen und sollte daher nur kurzzeitig verwendet werden.

Von Gärtnern wird Bittersalz als Düngemittel verwendet

  • Auch Pflanzen brauchen für ihr Wachstum Magnesium, deshalb findet Epsomsalz meist unter der Bezeichnung Bittersalz im Gartenbau als Düngemittel Verwendung. Damit werden vor allem Nadelgehölze mit ausreichend Magnesium versorgt, die bei einem Magnesiummangel leicht braune Nadeln bekommen.
  • Weil Magnesiumsulfat die Eigenschaft hat, viel Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen, wird es zum Trocknen anderer Stoffe genutzt. Hierfür benutzt man wasserfreies Magnesiumsulfat, das besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen kann.
  • Daneben findet Magnesiumsulfat aber auch in anderen Bereichen der Industrie und der Medizin Verwendung. Hierzu gehören zum Beispiel die Zellstoffindustrie und die Textilindustrie.
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