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Entwicklungsländer in Südamerika - so unterstützen Sie ein Kind mit einer Patenschaft

Ob in Argentinien, Bolivien oder Chile – in vielen Entwicklungsländern Südamerikas können Sie eine Patenschaft für ein Kind übernehmen und so sein Leben etwas erleichtern. Viele Organisationen arbeiten nachhaltig, sodass Hilfe zur Selbsthilfe geboten wird.

In Südamerika gibt es viele Straßenkinder.
In Südamerika gibt es viele Straßenkinder.

Kindern in Südamerika helfen

  • Wenn Sie einem Kind in den Entwicklungsländern Südamerikas helfen und es finanziell unterstützen möchten, können Sie eine Patenschaft übernehmen.
  • Im Allgemeinen kostet eine solche Patenschaft etwa 30 Euro monatlich. Wenn Sie mehr spenden möchten, können Sie das natürlich machen oder mehrere Patenschaften annehmen.
  • Von Ihrem Geld werden je nach Organisation Brunnen gebaut, die schulische Ausbildung Ihres Patenkindes gefördert, Nahrung angebaut, Kleidung gekauft oder die medizinische Versorgung ausgebaut.
  • Nicht nur Ihrem Patenkind geht es dank solcher Projekte in den Entwicklungsländern Südamerikas besser, auch die Familie oder das Dorf profitiert direkt oder indirekt von Ihren Spenden.
  • Informieren Sie sich vorher, wie Ihr Geld eingesetzt wird. Vielleicht ist es Ihnen lieber, dass bestimmte Projekte damit finanziert werden oder Sie möchten, dass Ihr Patenkind möglichst viel Unterstützung erhält. Je nach Organisation werden zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.
  • Sie erhalten im Allgemeinen nach dem Abschluss einer Patenschaft ein Foto und Informationen zu „Ihrem“ Kind. Auch hier halten es die Organisationen unterschiedlich: Einige verschicken mehrmals jährlich Informationen, andere vermitteln Briefe und Pakete zwischen Pateneltern und Kindern, andere bieten Reisen zum Kind an (auf eigene Kosten).

Seriöse Organisationen in Entwicklungsländern erkennen

  • Wenden Sie sich an das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI). Dieses Institut vergibt ein Siegel, welches nur an seriöse Organisationen vergeben wird.
  • Allerdings können auch Initiativen oder Vereine seriös sein, die nicht vom DZI ein Siegel haben. Im Allgemeinen ist es mit einem finanziellen Aufwand verbunden, ein solches Siegel zu erhalten, den sich kleine Anbieter oft nicht leisten können. Sie investieren die Spenden stattdessen direkt in die Entwicklungsländer Südamerikas.
  • Achten Sie aber darauf, dass Ihre Spenden zu 100 Prozent an die Hilfebedürftigen in Südamerika und andere Entwicklungsländer weitergeleitet und nicht für Werbung oder Verwaltungskosten verwendet werden. Auch sollten Sie in regelmäßigen Abschnitten über Ihr Patenkind oder die Projekte informiert werden.
  • In der Regel verpflichten Sie sich nicht zu einer langen Laufzeit, sondern können jederzeit Ihre Spenden kündigen. Dies ist insbesondere wichtig, da auch Sie einmal in eine finanzielle Notlage kommen können.
  • Wurde die Organisation als gemeinnützig anerkannt, können Sie Ihre Spenden von der Steuer absetzen. Fragen Sie direkt beim Träger nach.
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