- 08.12.2010 Matthias Glötzner
Entrecôte - so gelingt es Ihnen
Die einen mögen‘s blutig, die anderen medium und wieder andere durchgebraten. Eines ist dem perfekten Entrecôte dabei immer gemein: Es sollte nicht nur in der Pfanne, sondern auch im Ofen zubereitet werden.
- Bevor der Ofen ins Spiel kommt, sollten Sie das Entrecôte bei ca. 170 Grad Celcius anbraten. Ideal wäre eine gußeiserne Pfanne, da Teflonpfannen nicht ausreichend heiß werden.
- Gehen Sie niemals mit einer spitzen Gabel in das rohe Fleisch, da das Entrecôte ansonsten austrocknet, und würzen Sie es vor der Zubereitung nicht, um das Entstehen von Bitterstoffen zu vermeiden.
- Verwenden Sie für die Pfanne nach Möglichkeit Butterschmalz. Der besondere Vorteil von Schmalz ist, neben seinen hervorragenden Brateigenschaften, dass er geschmacksneutral ist.
- Geben Sie das Fett erst in die Pfanne, wenn die Brattemperatur erreicht worden ist. Verwenden Sie nicht zuviel Schmalz: Zum Anbraten des Entrecôte ist ein dünner Fettfilm auf der Pfanne vollkommen ausreichend.
- Belassen Sie das Entrecôte maximal zwei Minuten pro Seite in der Pfanne.
- Nehmen Sie dann das Entrecôte aus der Pfanne, umwickeln es vollständig mit Alufolie, und legen Sie das Fleisch in den bereits auf ca. 90 Grad Celcius vorgeheizten Backofen.
- Im heißen Ofen sollte das Entrecôte maximal fünf Minuten liegen. Je nach Geschmack können Sie das Entrecôte bereits früher servieren. Ob das Fleisch blutig, rosa oder bereits durch ist, können Sie feststellen, indem Sie mit dem Finger auf das Entrecôte tippen. Als Faustregel gilt: Je weicher das Fleisch, desto blutiger. Guten Appetit!