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Englische Bulldogge-Welpen artgerecht aufziehen

Die Englische Bulldogge hat ein liebevolles Wesen und verträgt sich auch mit Kindern und anderen Haustieren sehr gut. Die Welpen sind aufmerksam und lassen sich mit viel Liebe und Ausdauer sehr gut erziehen.

Die Welpen sind sehr verschmust und anhänglich.
Die Welpen sind sehr verschmust und anhänglich.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Zuwendung
  • Konsequenz
  • Klare Kommandos
  • Kontakt zur Umwelt
  • Pflegeartikel
  • Kauartikel

Weiterer Autor: Susanne Wierschalka

Die Aufzucht der Welpen kann manchmal etwas turbulent sein, denn die Englische Bulldogge ist ein Hund, der manche Dinge hinterfragt.

Der Umgang mit den Welpen

  • Die Tiere sind sehr anhänglich und fordern auch zwischendurch immer wieder Ihre Zuwendung. Dann sollten Sie die Welpen auf keinen Fall abweisen. Streicheln Sie die Tiere kurz und nutzen Sie diese Phase, um mit der Hundeerziehung zu beginnen.
  • Das fröhliche und vor allen Dingen aufgeweckte Wesen macht Ihnen die Erziehung sehr einfach, wenn Sie den Tieren beim Spielen immer wieder ein Kommando geben und so ganz ohne Strenge und ohne Strafen mit ihnen üben können.
  • Da die Englische Bulldogge aber manchmal versucht, ihren eigenen Willen durchzusetzen, sollten Sie konsequent genug bleiben. Schicken Sie schon die Welpen wieder zurück ins Körbchen und weichen Sie von einem einmal gegebenen Kommando auch nicht mehr ab.

Die Englische Bulldogge richtig pflegen

  • Die Rasse ist sehr kompakt und hat einen kräftigen Körperbau. Die Nase ist im Vergleich zu an deren Rassen sehr kurz. Deswegen sollten Sie bei der Pflege der Welpen ganz besonders auf die Augen und die Nase achten.
  • Wenn Sie die Tiere früh genug an diese Pflege gewöhnen, dann wird auch der ausgewachsene Hund damit keine Probleme mehr haben. Reinigen Sie die Augen vorsichtig mit etwas Augenwasser und lösen Sie so eventuell vorhandene Verklebungen. Das Gleiche gilt auch für die Nase.
  • Damit sich an den Zähnen kein Zahnstein festsetzen kann, der später eventuell zu Entzündungen führen kann, sollten Sie den Welpen Trockenfutter anbieten und mindestens einmal in der Woche einen Kauartikel geben. Sie können auch eine Zahnpasta für Hunde verwenden, und putzen den Tieren damit zweimal im Monat die Zähne.
  • Achten Sie jedoch darauf, dass schon die Welpen heiße Temperaturen schlecht vertragen können, da sie durch ihre kurze Schnauze und ein meist zu langes Gaumensegel schlecht atmen können und ihnen das Abhecheln zur Kühlung schwerfällt. Stellen Sie daher ein kühles Plätzchen zur Verfügung und achten Sie auf frisches Wasser.
  • Auch die Englische Bulldogge kann an Hüftdysplasie, Epilepsie und Augenkrankheiten leiden. Lassen Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Die Tiere mit dem Umfeld vertraut machen

  • Aufgrund der engen Bindung, die die Welpen zu Ihnen und der Familie aufbauen, kann es passieren, dass die Englische Bulldogge manchmal etwas eigenwillig gegenüber Fremden reagiert. Sie tut dies aber nicht mit böser Absicht oder aus einer Aggression heraus, sondern möchte Sie einfach nicht teilen.
  • Damit Ihnen das nicht passiert, müssen Sie die Welpen so früh wie möglich mit Ihren Freunden und Bekannten, aber auch mit fremden Menschen in Kontakt bringen. Denn nur, wenn der junge Hund lernt, dass andere Menschen zu Ihrem Leben dazugehören, dann kann er das auch verinnerlichen.
  • Das Gleiche gilt auch für andere Hunde, die Sie zum Beispiel auf der Hundewiese, bei Gassirunden mit anderen Hundehaltern oder in der Hundeschule treffen können. Sozialisieren Sie die Englische Bulldogge so früh wie möglich, damit das Zusammenleben auch außerhalb der Familie ohne Probleme klappt.

Lassen Sie den Hunden nicht alles durchgehen und finden Sie eine ausgewogene Mischung zwischen Konsequenz und Ausdauer bei der Erziehung.

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