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Endivie richtig pflanzen - so geht's

Die Endivie wird lateinisch Cichorium endivia genannt und ist ein Spätsommersalat. In der Küche wird die Endivie besonders wegen ihrer hohen Mineral- und Vitaminstoffe geschätzt. Die Endivie gehört schon seit der Antike in einen kultivierten Garten. Ursprünglich kommt sie aus dem Mittelmeergebiet, wird aber inzwischen in fast allen europäischen Gärten angebaut.

Salat aus dem eigenen Garten schmeckt.
Salat aus dem eigenen Garten schmeckt.

Was Sie benötigen:

  • Samen oder Pflänzchen
  • humusreichen Boden

Die Endivie ist leicht zu pflanzen

  • Bereiten Sie zur Pflanzung der Endivie an einem sonnigen Standort einen humusreichen, mittelstark nährstoffhaltigen Erdboden vor. Prüfen Sie den Boden mit einer Bodenprobe. Der pH-Wert sollte bei 6,5 bis 7 liegen.
  • Wenn Sie die Endivie im Freiland aussäen möchten, sollten Sie das zwischen Mitte Juni und Juli tun. Sie können die Endivie aber auch in Töpfen von Juli bis August aussäen und aufziehen. Die Keimtemperaturen liegen um 23 °C.
  • Sobald die Aussaat zu kleinen Pflänzchen herangewachsen ist, können Sie mit dem Pikieren beginnen. Dazu holen Sie mit einem Löffel die besten Pflanzentriebe vorsichtig aus der Saaterde heraus und vereinzeln sie in Ihrem vorbereiteten Boden.
  • Die Endivie benötigt nun eine Temperatur um 20 °C und einen Pflanzabstand von 30 bis 40 cm. Setzen Sie die Pflanzen etwa einen Zentimeter in die Erde. Die Salatpflanze muss im Boden noch etwas hin und her wackeln.
  • Sie können zur "Nachbarbepflanzung" Lauch, Kohl, Stangenbohnen oder Fenchel setzen. Obwohl Endivien zweijährige Pflanzen sind, werden sie immer nur als einjährige Pflanze gesetzt. Deshalb sollten Sie die Endivie jährlich an einen anderen Standort pflanzen. Besonders eignen sich Böden, auf denen zuvor Kartoffeln, Zwiebeln oder Tomaten gewachsen sind.
  • Kräuter im Garten oder im Topf zu säen, ist eine kleine Kunst, denn es gibt viel dabei …

  • Um lange genug Endivien ernten zu können, ist es zweckmäßig, die Aussaat und Anzucht in vierzehntägigem Rhythmus vorzunehmen. Achten Sie auch auf ein regelmäßiges Gießen, damit die Pflanzen nicht austrocknen. Aber Staunässe darf nicht entstehen. Sobald Sie aber eine Rosettenbildung erkennen können, sollten Sie das Gießen reduzieren.
  • Wenn Sie die Erde mit guter Komposterde anreichern können, reicht das zur Düngung eigentlich aus. Ansonsten können Sie auch mal mit etwas Blaudünger nachhelfen. Aber seien Sie vorsichtig, damit der Blaudünger nicht auf die Pflanzenblätter gelangt.
  • Sobald die Temperaturen nicht mehr ausreichend sind, sollten Sie die Pflanzen mit einem Vlies oder einer Folie abdecken. Wenn die Pflanzen bereits als fertige Endivien kurz vor der Ernte stehen, kann ihnen eine leichte Minus-Temperatur von 1 - 2 °C nichts mehr anhaben.
  • Damit Ihre Endivien nicht von Schnecken befallen werden, sollten Sie diese regelmäßig absammeln. Falls Ihnen dazu die Zeit fehlt, können Sie an die Beetränder Schneckenkorn auslegen.
  • Es gibt inzwischen sehr viele unterschiedliche Sorten von Endivien. Deshalb ist es ratsam, dass Sie sich im Fachhandel informieren, welche Sorte für Sie geeignet ist.
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