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Empfindliche Kopfhaut - was nun?

Eine empfindliche Kopfhaut äußert sich durch Juckreiz, Brennen, Stechen oder Spannungsgefühl der Kopfhaut bis hin zu Schmerzen nach dem Auftragen von Pflegeprodukten oder aber durch bestimmte Umwelteinflüsse. Gelegentlich sind die Beschwerden auf eine Kontaktallergie zurückzuführen, in den meisten Fällen empfindlicher Kopfhaut bleibt die Ursache jedoch unklar. Was man bei empfindlicher Kopfhaut tun kann, lesen Sie hier.

Empfindliche Kopfhaut kann durch Pflegeprodukte entstehen.
Empfindliche Kopfhaut kann durch Pflegeprodukte entstehen.

Auslöser für empfindliche Haut

Eine empfindliche Kopfhaut stellt keine Erkrankung für sich dar. Subjektiv beurteilen viele Betroffene ihre Kopfhaut als empfindlich, wenn sich nach dem Auftragen von Haarpflegeprodukten wiederholt Rötung, Juckreiz, Brennen oder Austrocknung mit Schuppenbildung entwickeln.

  • Zunächst sollten Sie überprüfen, ob Ihre Beschwerden eventuell auf einer Ihrem Hauttyp nicht angepasste Pflege zurückzuführen ist. Es könnte durchaus sein, dass Ihre Kopfhaut eine gesteigerte Talgproduktion aufweist und sie überflüssigerweise noch mit reichhaltigen Pflegeprodukten zusätzlich irritiert wird.
  • Sie sollten also zunächst Ihre Haarpflegeprodukte kritisch unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls die Produkte wechseln.
  • Achten Sie auch einmal darauf, ob die Symptome wie Brennen, Stechen oder Spannungsgefühl in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Haarwäsche oder dem Auftragen sonstiger Pflegeprodukte auftreten.
  • Es ist auch möglich, dass Sie verschiedene Pflegeprodukte, die sie getrennt voneinander benutzen, problemlos vertragen, aber in der Kombination entsprechende Beschwerden entwickeln. Möglicherweise lösen auch Umweltfaktoren die Beschwerden aus, wie zum Beispiel Kälte oder intensive Sonnenbestrahlung.
  • Verlassen Sie sich beim Wechsel der Haarpflegeprodukte nicht auf Produkte, die von der Industrie speziell für empfindliche oder hypersensitive Kopfhaut angeboten werden. Auch dadurch können die Beschwerden ausgelöst werden.
  • Ihre Beschwerden könnten auch auf eine Kontaktallergie zurückzuführen sein, die durch bestimmte Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten ausgelöst wird. Zu den Substanzen, die vergleichsweise häufig eine allergische Reaktion auslösen, gehören Kamille, Ringelblume, Arnika, Rosmarin, Sandelholz, Jojoba-, Teebaum- und Lavendelöl. Auch Farb- und Duftstoffe sowie Konservierungsmittel können allergisierend wirken.
  • Sollten Sie den Verdacht haben, auf einen Inhaltsstoff Ihrer Pflegeprodukte allergisch zu reagieren, kann ein entsprechender Test beim Hautarzt Klarheit bringen.

Beeinträchtigte Barrierefunktion der Kopfhaut

  • Voraussetzung für Ihren Schutz vor potenziell schädigenden Bestandteilen von Haarpflegeprodukten ist eine funktionstüchtige Barrierefunktion der Kopfhaut. Sie ist abhängig von der Konzentration der Hautanhangsgebilde, wozu Haare, Talg- und Schweißdrüsen gehören. Auch Dicke und Gesundheitszustand der Hornschicht im Bereich der Kopfhaut sind entscheidend.
  • Liegt eine gestörte Barrierefunktion Ihrer Kopfhaut vor, können das Eindringen und die Anfälligkeit gegenüber chemischen Einflüssen stark erhöht sein.
  • Davon sind Sie nicht nur bei trockener Kopfhaut betroffen, sondern auch eine zu fettige Haut kann die Empfindlichkeit erhöhen.
  • Halten Sie Ausschau nach Pflegeprodukten, deren pH-Wert in etwa 5,5 beträgt. Das entspricht dem normalen pH-Wert der Haut, der durch Pflegeprodukte nicht wesentlich verändert werden sollte, da es ansonsten zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Haut kommen kann.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit milde Produkte, wie zum Beispiel Baby-Shampoo und verzichten auf entbehrliche Produkte wie Pflegespülungen, Styling-Gel etc. Bedenken Sie auch, dass das Föhnen zu einer Irritation der Kopfhaut führen kann.
  • Bei einem Wechsel Ihre Haarpflegeprodukte werden die Beschwerden nicht schlagartig verschwinden, gelegentlich kann das 6-12 Monate dauern.
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