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Elsterfelsen - Anregungen für den Besuch des Teutoburger Waldes

Wenn Sie eine Wegbeschreibung suchen, mit der Sie die Elsterfelsen im Teutoburger Wald erreichen, werden auf den Begriff Externsteine stoßen. Elsterfelsen werden die Externsteine nur in Umschreibungen genannt, speziell wenn es um das Deuten des Ursprungs der erst seit mehr als 100 Jahren gebräuchlichen Bezeichnung Externsteine geht. Reisen Sie in den Teutoburger Wald (Kreis Lippe), werden Sie diese berühmte Sandsteinformation nicht verfehlen.

Die berühmteste Steingruppe des Teutoburger Waldes
Die berühmteste Steingruppe des Teutoburger Waldes © Didi01 / Pixelio

Sie erreichen die Elstersteine, genannt Externsteine, beispielsweise von Kassel über die A44 Richtung Paderborn. Die gesamte Gegend rund um Paderborn ist recht reizvoll. Der Teutoburger Wald erstrahlt im Herbst in bunten Farben.

Elsterfelsen sind das Naturschauspiel im Teutoburger Wald

  • Das Naturschauspiel Externsteine befindet sich in einem Naturschutzgebiet. Sie besuchen die Elsterfelsen in einem rund 140 Hektar großen Gebiet. Die Felsen zeigen sich Ihnen bis zu einer Höhe von 40 Meter. Sie erstrecken sich auf mehreren hundert Metern in einer Linie. Ansonsten präsentiert sich Ihnen das weitere Gelände weitgehend steinfrei.
  • Wissenschaftliche Untersuchungen und archäologische Funde weisen darauf hin, dass die Felsen bereits seit vielen Tausend Jahren Besuch von Menschen erhalten haben und ab dem frühen Mittelalter als religiöse und Kultstätte genutzt wurden.
  • Etwa um 1000 nach Christus gingen die Elsterfelsen in den Besitz des Paderborner Klosters Abdinghof über. Dessen Mönche gelten als Urheber jeglicher gestalterischer Arbeiten an den Steinen. Das gilt auch für die Felsenhöhlen, wo Sie heute ein Felsengrab und eine Kapelle finden.
  • Als Highlight der Elsterfelsen gilt das direkt in den Grottenstein gemeißelte Kreuzabnahmerelief. Nördlich der Alpen können Sie hier die wahrscheinlich älteste aus massivem Sandstein gehauene Steinmetzarbeit bewundern.

Grotten der Externsteine sind nicht vorgermanischen Ursprungs

  • Die Externsteine oder Elsterfelsen bleiben hart. Ihre Geheimnisse geben Ihnen die 13 Sandsteinfelsen nahe dem Hermann-Denkmal im Teutoburger Wald nicht einfach preis. Seit mehr als 200 Jahren wird um die Geschichte der Felsen ein Streit geführt. Sie können aufgrund neuester Messungen sicher sein, dass die alten Germanen hier kaum Spuren hinterlassen haben.
  • Seit Jahrhunderten ist der Ort Sinnbild für vielfältige Mythen. Die von Ihnen zu besuchenden Grotten der Externsteine im Teutoburger Wald sollen maximal 1450 Jahre alt sein. Das würde eine Nutzung als vorchristlich-germanische Kultstätte ausschließen.
  • Gesicherte Erkenntnisse gibt es auch darüber, dass die Sandsteingruppe vor mehr als 70 Millionen Jahren entstand. In der Steinzeit (10000 bis 5000 vor Christus) wurde die Gegend von Menschen aufgesucht. Die Grotten der Externsteine werden erst seit dem Mittelalter genutzt. Frühestens im Jahr 555 sollen die künstlichen Höhlen entstanden sein. Einen Beweis dafür liefern Ihnen die Messungen von Feuerspuren an den Grottengewölben.

Wenn Sie die Elsterfelsen besuchen, besteigen Sie die Spitzen der Steine. Von hier haben Sie einen herrlichen Ausblick. Das geringe Eintrittsgeld von etwa 1,50 Euro für Erwachsene ist es wert.

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