Viele Pferde leiden unter einem Ekzem. Die Ursachen für ein Ekzem können ganz unterschiedlich sein, und müssen daher auch individuell behandelt werden. Am bekanntesten und am häufigsten ist bei Pferden das Sommerekzem. Pferde die an einem Ekzem leiden, müssen besonders beobachtet und betreut werden. Eine Behandlung sollte so schnell wie möglich eingeleitet werden.
- 27.01.2011 Alexandra Muders
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
- Tierarzt
- Ekzemer-Decke
- Birkenrinde
- Zinksalbe
- Ringelblumensalbe
- Taubnesselblüten
Die Behandlung von einem Ekzem
- Besonders die warmen Monate des Jahres sind für Pferde mit einem Ekzem sehr schlimm. Die Tiere kratzen und scheuern sich an allen möglichen Gegenständen, um ihrem Juckreiz etwas Linderung zu verschaffen. Besonders schlimm von diesem Juckreiz sind Bauch und Hals betroffen. Daher verlieren viele Pferde die Ekzem haben, ihr Fell und bekommen kahle Stellen.
- Beim Sommerekzem handelt es sich um eine allergische Reaktion, ausgelöst durch die Stiche von Schmetterlings- oder Kriebelmücken. Im Fachhandel sind sogenannte Ekzemer-Decken erhältlich, welche Ihrem Pferd einen größtmöglichen Schutz vor Insektenstichen garantieren. Zwar ist die Allergie durch solch einen Schutzmantel nicht beseitigt, aber Ihr Pferd wird weitestgehend vor neuen Stichen geschützt.
- Stellen Sie Ihr Pferd auf einen trockenen Platz ohne direkte Nähe zu einem Waldstück. Auch Plätze, die in der Nähe von Bächen, Flüssen und stehenden Gewässern sind, sollten vorerst gemieden werden. Zusätzlich können Sie Ihrem Pferd durch spezielles Futter und die Gabe von homöopathischen Mitteln unterstützen.
Behandeln Sie das Sommerekzem mit Hausmitteln
- Um Ihrem Pferd Linderung zu verschaffen, können Sie das Tier mit einem Sud aus Taubnesseln bzw. deren Blüten, abwaschen. Falls Sie keine Taubnesselblüten bekommen, dann hat ein Sud aus Birkenrinde den gleichen Erfolg. Zusätzlich können Sie stark betroffene Stellen mit Zink- oder Ringelblumensalbe einreiben.
- Das Futter Ihres Pferdes können Sie während der Behandlung zusätzlich mit Knoblauch und Schwarzkümmelöl anreichern. Falls das Ekzem sehr stark ausgeprägt ist, und es Ihrem Pferd sehr schlecht geht, kann der Tierarzt ein Antihistamin verabreichen und gegebenenfalls eine Eigenblutbehandlung bei dem Pferd durchführen.