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Einstiegsgehalt im Personalwesen aushandeln - so geht's

Mitarbeiter im Bereich Personalwesen verwalten nicht nur Akten oder beschäftigen sich mit Bewerbungen. Der Job ist nicht nur vielseitig, sondern für Unternehmen von großer Wichtigkeit. Denn es ist kein Geheimnis, dass gute Mitarbeiter den größten Teil des Unternehmenserfolges ausmachen. Mitarbeiter und Verantwortliche in Personalabteilungen werden gut bezahlt. Einstiegsgehalt und spätere Gehälter hängen von der Qualifikation und der jeweiligen Position ab.

Vor Gehaltsverhandlung übliche Gehälter der Branche studieren
Vor Gehaltsverhandlung übliche Gehälter der Branche studieren

Wenn Personaler potenzielle Mitarbeiter zur Abgabe von Bewerbungen oder zum Einstellungsgespräch bitten, dann ist das häufig mit der Aufforderung zum Nennen eines Einstiegsgehaltes verbunden. Für einen Bewerber für eine freie Stelle im Personalbüro eines Unternehmens ist das nicht anders.

Personalwesen - Gehälter steigen mit Berufserfahrung

Egal ob Sie einen schriftlichen Vorschlag für Gehaltvorstellungen bei Ihrer Bewerbung abgegeben haben oder nicht, spätestens im Einstellungsgespräch wird man darauf zu sprechen kommen beziehungsweise in die Verhandlung bezüglich Ihres ersten Gehaltes einsteigen.

  • Die zu besetzende Position spielt für die Höhe eines Einstiegsgehaltes eine wesentliche Rolle. Da macht es durchaus einen Unterschied, ob Sie im Personalwesen als Personalsachbearbeiter oder als Personalmanager/Personalleiter in die berufliche Karriere starten.
  • Welches Gehalt können Sie von Ihrem Arbeitgeber für gewisse Positionen erwarten? Als Personalreferent oder Personalleiter eines Unternehmen haben Sie üblicherweise Betriebswirtschaft oder Wirtschaftswissenschaften studiert, während des Studiums auch den Schwerpunkt Personal gewählt. Doch auch Juristen und Psychologen sind in Personalabteilungen zu finden.
  • Je mehr Qualifikationen Sie vorweisen können, desto besser ist Ihre Verhandlungsgrundlage für das Einstiegsgehalt. Generell gilt, dass die Spannen zwischen den Gehältern gleicher Funktionsträger sehr groß sind. Das gibt Ihnen einen relativ breiten Verhandlungsspielraum. Erfahrene Personalmanager und Personalreferenten können bereits nach 10 Berufsjahren mit einem um bis zu 30 Prozent höheren Gehalt rechnen. Wer in einen Betrieb mit hoher Mitarbeiterzahl wechselt, kann ein erstes Gehalt innerhalb dieser Frist fast verdoppeln.

Einstiegsgehalt für Personalreferent aushandeln

  • In kleineren Unternehmen sind die Einstiegsgehälter nicht so hoch. Da macht es durchaus einen Unterschied, ob Sie im Personalwesen als Personalsachbearbeiter oder als Personalmanager/Personalleiter in die berufliche Karriere starten.
  • Wenn Sie Ihr Einstiegsgehalt als Personalreferent in einem Unternehmen aushandeln, können Sie von einem durchschnittlichen Verdienst von 45.000 Euro brutto pro Jahr ausgehen. Die Spannbreite beträgt zwischen 40.000 und 52.000 Euro. 
  • In kleineren Unternehmen starten Sie ab 40.000 Euro. In einem Konzern können Sie beim Einstieg 50.000 Euro brutto und mehr verlangen (Stand 2012).
  • Trotz etwaiger Spezialisierung werden Sie in einem breiten Spektrum tätig sein. Die Aufgaben reichen von Berufsausbildung vorbereiten, Altersteilzeit organisieren, Schreiben von Arbeitszeugnissen bis zur Organisation der jährlichen Weihnachtsfeier.

Leider ist es so, dass Frauen etwa 10 Prozent weniger als Männer im Personalwesen verdienen, obwohl sie das Gros der Mitarbeiter bilden.

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