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Einschreiben nach England schicken - so geht's

Wer sich dafür entscheidet, persönliche Briefe als Einschreiben nach England zu schicken, profitiert von zwei Vorteilen: Sie bekommen einen Nachweis über die Einlieferung Ihres Briefes in der Postfiliale Ihrer Wahl und Sie erhalten die Sicherheit, dass Ihr Einschreiben nur gegen Unterschrift an den Empfänger in England ausgehändigt wird. Ein Einschreiben, das Sie nach England schicken möchten, können Sie bereits daheim vorbereiten: Wichtigste Bestandteile sind das internationale Basisporto und das kostenpflichtige, selbstklebende Label, welches Ihre Sendung explizit als Einschreiben kennzeichnet. Letzteres lässt sich zum Beispiel direkt im Online-Shop der Deutschen Post erwerben.

Es ist relativ einfach, ein Einschreiben nach England zu schicken. Die Gebühren sind überschaubar.
Es ist relativ einfach, ein Einschreiben nach England zu schicken. Die Gebühren sind überschaubar.

So schicken Sie ein Einschreiben nach England

  1. Folgende Basisprodukte können Sie in Form eines internationalen Einschreibens nach England schicken: Einen Brief bzw. eine Postkarte, Zeitschriften und Bücher, Briefe international zum Kilotarif (ab 500 Sendungen, z.B. große Mengen an Geschäftspost) und den sogenannten „M-Beutel“ (ein Sack aus reißfestem Material, in dem Sie mehrere Bücher oder Zeitschriften an denselben Empfänger schicken können).
  2. Ein Brief international kostet bis 20g 70 Cent, bis 50g 1,25 Euro. Ein Großbrief international schlägt mit 3,40 Euro zu Buche (bis 500g), ein Maxibrief international hat einen Preis von 6 Euro (bis 1000g) bzw. von 14 Euro (bis 2000g). Für eine Postkarte international müssen Sie ein Grundporto von 65 Cent bezahlen. Die Kosten für Zeitschriften und Bücher bewegen sich zwischen 2,70 Euro (bis 500g), 5 Euro (bis 1000g) bzw. 10 Euro (bis 2000g). Der Preis für Briefe international zum Kilotarif setzt sich aus dem Kilopreis (8,50 Euro) und dem Stückpreis (0,43 Euro) zusammen. Das weltweite Medienpaket, der M-Beutel, kostet Sie je angefangenem Kilo 4 Euro (Mindestentgelt: 12 Euro) und kann – wenn Sie ihn als Einschreiben nach England verschicken möchten – nur per Luftpost befördert werden.
  3. Nachdem Sie die Portokosten für Ihre individuelle Sendung nach England ermittelt haben (siehe Punkt 2), müssen Sie sie mit dem vorgeschriebenen (internationalen) Briefporto frei machen. Schreiben Sie anschließend nicht nur die Adresse des Empfängers, sondern auch Ihre eigene (Absender-)Adresse deutlich lesbar auf die Sendung.
  4. Der Aufpreis für ein Einschreiben, d.h. die Gebühr, die Sie über das Porto hinaus zu entrichten haben, beträgt 2,05 Euro. Damit Ihre (Brief-)Sendung zum Einschreiben wird, müssen Sie ein sogenanntes „Label“ aufkleben, ein spezielles Etikett, welches Ihre Post explizit als Einschreiben kennzeichnet. Sie können Ihre Sendung, die Sie als Einschreiben nach England verschicken wollen, direkt in einer Postfiliale abgeben und der Postbeamte erledigt den Rest für Sie. Darüber hinaus haben Sie aber auch die Möglichkeit, im Online-Shop der Deutschen Post einen kostenlosen Block mit 50 (oder mehr) selbstklebenden „Labels“ zu bestellen. Auf diese Weise lässt sich Ihre Sendung bequem zuhause vorbereiten und Sie müssen bei der Einlieferung in der Postfiliale Ihrer Wahl nur noch die Einschreiben-Gebühr bezahlen.
  5. Bei persönlicher Abgabe des Einschreibens in einer Filiale der Deutschen Post erhalten Sie vom jeweiligen Mitarbeiter einen rechtsgültigen Einlieferungsnachweis (zusammen mit einer Sendungsnummer), den Sie sorgfältig aufbewahren müssen. Mit diesem Nachweis können Sie Ihren Anspruch auf Haftung bei Beschädigung oder Verlust Ihres Einschreibens nach England geltend machen. Die ausgehändigte Sendungsnummer ermöglicht Ihnen die Ermittlung des aktuellen (Versand-)Status Ihres Einschreibens via Internet: Geben Sie online (d.h. auf der Homepage der Deutschen Post im Bereich „Sendungsverfolgung“) Ihre Sendungsnummer ein und schon sehen Sie, wo sich Ihr Einschreiben nach England augenblicklich befindet.
  6. Sofern Sie nicht auf die Aushändigung eines Einlieferungsnachweises bestehen (den Sie nur in einer Postfiliale erhalten), können Sie Ihr Einschreiben auch selbst frankieren und in einen Briefkasten Ihrer Wahl einwerfen. Entscheiden Sie sich für diesen Weg, so müssen Sie zunächst im Online-Shop der Deutschen Post eine versandfertige Einschreiben-Marke („Label“) für 2,05 Euro pro Stück erwerben. Kleben Sie das Etikett auf Ihre Post, die als Einschreiben nach England verschickt werden soll und werfen Sie Ihre fertige (Brief-)Sendung in einen Briefkasten.
  7. Erst wenn der Adressat in England den Empfang des Einschreibens mit seiner persönlichen Unterschrift quittiert hat, bekommt er Ihre Sendung ausgehändigt. Dank dieses Auslieferungsnachweises haben Sie die Garantie, dass Ihr Einschreiben wirklich angekommen und in die richtigen Hände gelangt ist. Sofern der Empfänger persönlich nicht erreichbar ist, wird Ihr Einschreiben nur an Ehepartner bzw. an Personen übergeben, die vom ursprünglichen Adressaten eigens bevollmächtigt wurden.
  8. Über die herkömmliche Vorgehensweise hinaus können Sie noch auf weitere Optionen zurückgreifen, wenn Sie ein Einschreiben nach England schicken möchten. Zum einen auf die Option „Einschreiben Einwurf“: Sofern Sie auch damit einverstanden sind, dass Ihr Einschreiben in den Briefkasten des Empfängers wandert, ohne dessen persönliche Unterschrift zu benötigen, bezahlen Sie lediglich eine Einschreiben-Gebühr von 1,60 Euro. Zum anderen auf die Option „Rückschein“: Sie bekommen zusätzlich eine Bestätigung über den Empfang Ihres Einschreibens, d.h. einen Beleg mit der Originalunterschrift des Empfängers in England. Und schließlich noch auf die Option „Eigenhändig“: Ihr Einschreiben gelangt ausschließlich in die Hände des vorgesehenen Empfängers bzw. einer Person des Vertrauens, die extra vom Adressat ausgewählt und bevollmächtigt wurde.
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