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Einfamilienhaus vermieten - das sollten Sie vor der Vermietung beachten

Besitzen Sie ein Einfamilienhaus, welches Sie nicht selbst bewohnen können oder wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten für die weitere Vorgehensweise - verkaufen oder vermieten. Es macht durchaus Sinn, eine Immobilie als Geldanlage zu nutzen. Als Vermieter müssen Sie einige Vorschriften beachten. Wichtig ist es auch, die passenden Mieter zu finden.

Ein neues Einfamilienhaus lässt sich meist besser vermieten.
Ein neues Einfamilienhaus lässt sich meist besser vermieten.

In Deutschland gibt es nach wie vor sehr viele Menschen, die in einem Mietverhältnis leben. Als Mieter lebt es sich relativ problemlos. Vermieter zu sein, ist nicht immer ganz einfach. Hat man den falschen Mieter im Haus, fällt die Mieteinnahme womöglich teilweise oder vollständig aus. Geraten Sie an Mietnomaden, dann müssen Sie Gerichte bemühen und für Mieterschäden auch noch selbst aufkommen.

Mietspiegel zum Festlegen realistischer Konditionen nutzen

Das Vermieten eines Hauses kann einige Zeit dauern. Einen Mieter für eine Wohnung finden Sie leichter. Planen Sie bis zum Vertragsabschluss wenigstens zwei bis drei Monate ein.

  • Sollte Ihr Objekt der allgemeinen Marktlage entsprechen und mit Ausstattung, Lage und Miethöhe punkten, dann sollten Sie aus mehreren Mietinteressenten den passenden wählen können.
  • Die Konditionen für das Vermieten sind ein sehr wesentlicher Faktor, wenn Sie Mieter gewinnen möchten. Informationen zu örtlich üblichen Miethöhen finden Sie im aktuellen Immobilienmarkt. In vielen Städten und Regionen können Sie sich am örtlichen Mietspiegel orientieren.

Online-Börsen für Anzeigen nutzen

  • Anzeigen für die Hausvermietung können Sie auf zahlreichen Online-Börsen aufgeben. Alternativ können Sie auch einen Makler beauftragen. Erledigen Sie alles selbst, werden Ihnen potenzielle Mietinteressenten dankbar sein. 
  • Wer keine Maklerprovision zahlen muss, ist eher bereit, die von Ihnen avisierte Miete zu akzeptieren oder einige Zugeständnisse an seine Idealvorstellungen zu machen.

Einfamilienhaus mit Mietkaution vermieten

  • Die Besichtigungstermine sollten Sie in die Tagesstunden legen. Bei Einzelinteressenten vergeben Sie sehr zeitnah Termine. Gibt es mehrere Interessenten für Ihr Einfamilienhaus, bilden Sie einfach eine Gruppe.
  • Einem potenziellen Mieter Ihres Einfamilienhauses müssen Sie eine Reihe von Antworten auf wichtige Fragen entlocken. Interessant ist beispielsweise die Antwort auf die Frage: Wie häufig ist er schon umgezogen oder wie lange beabsichtigt er jetzt, Mieter zu sein? Er muss Ihnen am besten in Form einer Mieterauskunft neben seinem Vormieter sein Einkommen und seinen Arbeitgeber nennen.

Wenn Ihr Mieter schon den Vorteil hat, keine Maklerprovision zahlen zu müssen, auf die Kaution verzichten Sie nicht. Die Mietkaution in Höhe von zwei bis maximal drei Monatskaltmieten müssen Sie auf einem extra Konto verzinst anlegen. Verlässt der Mieter Ihr Haus wie vereinbart, erhält er das Guthaben ausgezahlt.

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