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Einfaches 3-Gänge-Menü - so gelingt's

Bringen Sie zu Festtagen etwas besonderes auf den Tisch, ohne den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Ein einfaches 3-Gänge-Menü verursacht kaum einen größeren Aufwand, als eine normale Mahlzeit. Versuchen Sie mal eine Vorspeise aus Thunfischröllchen und ein Hauptgericht aus Kohl mit Hackklopsen. Mit einer karamellisierten Apfeltarte als Nachspeise endet das Menü.

Erfreuen Sie Ihre Gäste mit einem einfachen Menü.
Erfreuen Sie Ihre Gäste mit einem einfachen Menü.

Was Sie benötigen:

  • Vorspeise:
  • 2 Eier
  • 200 - 250 ml Milch
  • 200 g Mehl
  • Salz
  • 1 Paket Blattspinat (gefroren)
  • 2 EL Kapern
  • 150 g weiche Butter
  • 1 Dose Thunfisch in Öl
  • Bunter küchenfertiger Salat
  • 1 Glas Sahnemeerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • Hauptgericht:
  • 1 kg Rotkohl
  • 1 kg Wirsing
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Eier
  • 100 g Käse-Cracker
  • 500 g Coktailtomaten
  • 500 ml Brühe
  • 2 El Öl
  • Nachspeise Teig
  • 200 g Mehl
  • 140 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 El Zucker
  • Salz
  • Nachspeise Belag
  • 150 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 6 Äpfel
  • 1 El Zitronensaft
  • Sprühsahne
  • Für 6 Personen

3-Gänge-Menüs mit Köpfchen planen 

Anlässe für ein Menü gibt es genug. Während am Hochzeitstag eher ein Menü für Zwei ansteht, geht es an Geburtstagen, Weihnachten oder Ostern oft um die Bewirtung vieler Gäste. Das wichtigste ist die Planung und Organisation des Essens, damit Sie nicht wie ein Dienstbote in der Küche bleiben. Dank der folgenden Tipps können Sie sich entspannt mit den Gästen an den Tisch setzen.

  • Beachten Sie bei den Rezepten Diätvorschriften oder Ernährungsgewohnheiten der Teilnehmer. Wählen Sie bei Bedarf vegane oder vegetarische Gerichte. Tipp, wenn Veganer und Fleischliebhaber zusammen speisen: Bereiten Sie das Fleisch separat zu, dann können sich Veganer an das Gemüse halten. Denken Sie daran es weder mit Speck noch mit Butter zu verfeinern.
  • Bereiten Sie alle Gerichte, so weit wie möglich, vor. Frischen Spargel können Sie zum Beispiel am Vortag schälen und im feuchten Handtuch eingeschlagen im Kühlschrank lagern. Das spart Ihnen am Tag des 3-Gänge-Menüs Zeit.
  • Überlegen Sie sich verschiedene Menüvorschläge und kochen Sie diese im Geist in Ihrer Küche nach. Überlegen Sie, was Sie im Backofen garen können. Berücksichtigen Sie die, bei Ihnen vorhandene, technische Ausstattung, wie Kühlmöglichkeiten, Töpfe und Geschirr.
  • Meist ist eine kalte Vorspeise sinnvoller als ein warme. Diese Speisen legen Sie aus dem Kühlschrank auf Teller. Das ist einfach und geht schnell. Eine Suppe aufzuwärmen erfordert dagegen Ihre Anwesenheit in der Küche.
  • Das Hauptgericht sollte sich weitgehend im Backofen garen lassen. Braten oder Aufläufe sind daher besser geeignet als Steaks. Schnitzel lassen sich recht gut auf dem Backblech zubereiten.
  • Als Nachtisch sind Cremes oder Pudding eine gute Wahl. Auch Eis kommt infrage. Ein Obstsalat ist weniger geeignet, da Sie ihn frisch zubereiten müssen.

Vorspeise des einfachen Menüs

Dieses Menü können Sie komplett am Vortag zubereiten. Auch größere Gesellschaften sind bei diesem 3-Gänge-Menü kein Problem. Die Vorspeise besteht aus Pfannkuchenröllchen mit Thunfischfüllung, die Sie bequem am Vortag vorbereiten können.

  1. Verquirlen Sie die Eier mit 200 Milliliter Milch, einer Prise Salz und dem Mehl zu einem glatten Teig. Wenn er Ihnen zu fest erscheint. fügen Sie noch etwas Milch hinzu. Der Teig muss nun eine Stunde ruhen.
  2. Tauen Sie den Blattspinat über einem Sieb auf. Mischen Sie Butter, Thunfisch und Kapern miteinander. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab.
  3. Backen Sie aus dem Teig drei Pfannkuchen. Lassen Sie diese etwas abkühlen, bevor Sie den Spinat darauf verteilen. Streichen Sie die Thunfischbutter darauf und rollen Sie die Pfannkuchen zu einer festen Rolle. Diese werden, einzeln in Alufolie eingeschlagen, bis kurz vor dem Essen im Kühlschrank gelagert.
  4. Schneiden Sie die Pfannkuchen schräg in zwei Zentimeter breite Scheiben. Verteilen Sie einige bunte Salatblätter auf sechs Kuchentellern und setzen Sie je drei Schreiben darauf. Runden Sie die Vorspeise mit einem Klecks Sahnemeerrettich ab, den Sie auf eines der Blätter setzen.

Leckerer bunter Kohl vom Backblech

Das rustikale Hauptgericht ist eine Abwandlung von Kohlrouladen, die gut zu herbstlichen Anlässen passen. Das Hauptgericht besteht aus großen Kohlblättern mit Hackfleischklopsen. Es kommt entweder mit dem Blech auf den Tisch oder wird auf eine große Platte umgesetzt. Auch dieses Gericht können Sie gut vorbereiten.

  1. Füllen Sie zunächst eine große Schüssel mit kaltem Wasser und geben Sie Eiswürfel hinzu. Das Eiswasser benötigen Sie zum Blanchieren.
  2. Lösen Sie von den Kohlköpfen die Blätter vorsichtig ab. Sie brauchen von jeder Sorte etwa 750 Gramm große Blätter. Kochen Sie die Blätter in kleinen Portionen etwa drei Minuten in Salzwasser. Sie müssen sich im Topf bewegen können. Heben Sie die Blätter aus dem Kochwasser, um sie sofort im Eiswasser abzuschrecken.
  3. Zerbröseln Sie die Kräcker und mischen Sie diese mit dem Hackfleisch und den Eiern. Mengen Sie einen Teelöffel Salz und einen halben Teelöffel Pfeffer darunter. Nun müssen Sie aus dem Teig Kugeln von der Größe eines Hühnereis formen.
  4. Fetten Sie ein Backblech und verteilen Sie die Kohlblätter darauf. Legen Sie die Fleischklopse und die Tomaten auf die Blätter. Jetzt brauchen Sie nur noch die Brühe zuzugießen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Tipp: Tauchen Sie die Tomaten kurz in kochendes Wasser, um die Schalen zu entfernen.
  5. Schieben Sie das Backblech bei 200°C für 20 Minuten in den Backofen. Nehmen Sie es aus dem Ofen und decken Sie Alufolie darüber. Es soll bis zum nächsten Tag an einem kühlen Ort stehen.
  6. Etwa 20 Minuten vor dem Essen, kommt das Blech mit dem Kohl für 15 Minuten bei 180°C in den Backofen. Stellen Sie es nach der Garzeit auf ein großes Brett um es auf den Tisch zu setzen. Es ist ein einfaches, aber besonders durch die Optik sehr wirkungsvolles, Hauptgericht.

Karamellisierte Apfeltartes als Dessert

Das Menü besticht durch die Kombination mit der exotischen Vorspeise und einer französischen Nachspeise. Als Dessert  bekommt jeder Gast einen kleinen karamellisierten Apfelkuchen.

  1. Verkneten Sie zunächst Mehl, Butter, Ei, Zucker und eine Prise Salz  mit den Händen zu einem Mürbeteig. Formen Sie ihn zu einer Kugel. Er soll in Frischhaltefolie eingewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  2. Halbieren Sie die Äpfel um das Kerngehäuse zu entfernen. Schälen Sie die Früchte rasch und reiben Sie diese mit Zitronensaft ein. So bleibt das Fruchtfleisch schon weiß.
  3. Verteilen Sie die Butter auf sechs feuerfeste Förmchen. Diese müssen entweder einen senkrechten Rand haben oder oben etwas größer als unten sein. Schieben Sie die Förmchen in einen auf 220° C vorgeheizten Backofen. Streuen Sie den Zucker hinein, sobald die Butter geschmolzen ist. Warten Sie, bis der Zucker eine hellbraune Farbe annimmt.
  4. Nehmen Sie die Förmchen auf dem Ofen und reduzieren Sie die Temperatur auf 200°C. Setzen Sie in jedes Förmchen einen Apfel mit der Schnittfläche nach oben.
  5. Rollen sie den Teig etwa einen Zentimeter dick aus und schneiden Sie sechs Deckel aus. Diese sollen etwas größer sein als die Oberseite der Förmchen. Legen sie die Deckel auf die Äpfel und drücken Sie den Teig innen an den Rand der Förmchen.
  6. Nun kommt das Ganze für 25 Minuten in den Ofen. Stürzen Sie jeden der kleinen Kuchen auf einen eigenen Teller, sobald er ein wenig abgekühlt ist. Wickeln Sie ein feuchtheißes Tuch um jedes Förmchen, um es nach etwa fünf Minuten abzuheben. Sie haben auf den Tellern sechs kleine Kuchen mit Karamellüberzug.
  7. Geben Sie je zwei Apfelküchlein vor dem Servieren für 30 Sekunden in die Mikrowelle (800 W). Die Törtchen schmecken lauwarm am besten. Setzen Sie einen Tupfer Sprühsahne auf jedes der Törtchen.

Es ist ein einfaches Essen, das aber genügend Pfiff hat, um gleichzeitig ein festliches Menü zu sein. Der größte Vorteil dieses Menüs ist, dass Sie fast die ganze Zeit bei Ihren Gästen sind und nicht ständig in die Küche müssen.

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