Einen Wolf gelaufen - was hilft?

Beim Laufen dem Wolf vorbeugen Beim Laufen dem Wolf vorbeugen
Man spricht davon, sich einen Wolf gelaufen zu haben, wenn sich Haut aneinanderreibt und dadurch wund wird oder sich sogar entzündet. Häufig sind Jogger davon betroffen, aber auch bei längeren Wanderungen reibt die Haut an den Oberschenkeln, den Hoden oder dem Gesäß aneinander. Dies ist für den Betroffenen sehr schmerzhaft und an ein Weitergehen ist häufig nicht mehr zu denken. Was hilft, wenn Sie sich einen Wolf gelaufen haben, und wie Sie ihm vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Artikel.
Linda Benninghoff
31.01.2012 Linda Benninghoff
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Vaseline
  • Hirschtalgsalbe
  • Lanolin
  • Wund- und Heilsalbe
  • Mullkompresse
  • Babypuder
  • Funktionsunterwäsche

Wolf gelaufen, Hilfe naht

  • Wenn Sie sich einen Wolf gelaufen haben, hilft es, wenn Sie die wunde Haut pflegen. Viele Betroffene schwören immer noch darauf, die wunden Bereiche mit Vaseline einzucremen. Allerdings hat Vaseline die negative Eigenschaft, dass sie sich wie ein Film auf die Haut legt und nicht einzieht. Die Haut kann dadurch nicht atmen und der natürliche Regenerationsprozess wird verzögert.
  • Stattdessen können Sie die schmerzhaften Stellen mit Hirschtalgsalbe eincremen. Diese Salbe ist gut geeignet und hilft, wenn die Haut rissig ist und besonderer Pflege bedarf. Hirschtalgsalbe dringt zum einen in die Haut ein, zum anderen schützt sie aber auch äußerlich.
  • Lanolin ist ein natürliches Produkt und wird aus dem Fell von Schafen gewonnen. Da es dem Talg der menschlichen Haut sehr ähnlich ist, eignet es sich gut zur Pflege bei wunder Haut. Reines Lanolin erhalten Sie in der Apotheke. Lanolin ist außerdem in Brustwarzensalben enthalten, welche zur Pflege wunder Brustwarzen durch das Stillen eingesetzt werden.
  • Eine handelsübliche Wund- und Heilsalbe können Sie ebenfalls auf die Haut auftragen, wenn Sie sich einen Wolf gelaufen haben.
  • Wenn Sie sich nicht schonen können, bis die wunden Stellen abgeheilt sind, sollten Sie die betroffenen Bereiche mit einer Mullkompresse schützen. So wird eine direkte Reibung durch weiteres Gehen verhindert.
  • Auch wenn es Ihnen wahrscheinlich unangenehm ist, kann es helfen, sobald man bei einer Wanderung merkt, dass sich ein Wolf entwickelt, den Reißverschluss der Hose zu öffnen. Der Genitalbereich wird so besser belüftet und Feuchtigkeit abtransportiert. Zumindest im Notfall kann diese Maßnahme helfen.

Was vorbeugend hilft

Auch vorbeugend können Sie etwas tun, damit Sie sich nicht so schnell einen Wolf laufen.

  • Haben Sie sich schon öfter einen Wolf gelaufen, hilft es, wenn Sie sich vor der Belastung die entsprechenden Bereiche mit Babypuder einpudern.
  • Einen Wolf kann man sich dann laufen, wenn Schweiß nicht schnell genug abtransportiert wird und der Stoff der Bekleidung dadurch scheuert. Tragen Sie daher vorzugsweise Funktionsunterhosen aus atmungsaktivem Material, welches Feuchtigkeit schnell nach außen abtransportiert.
  • Sind bei Ihnen vor allem die Oberschenkel betroffen, hilft es vielleicht schon, wenn Sie enge Radlerhosen tragen und so eine direkte Reibung der Haut vermeiden.
  • Möglich ist auch, dass die Oberschenkel aneinanderreiben, weil man unter Übergewicht leidet. In diesem Fall sollten Sie die Ursache angehen und durch eine vollwertige Ernährung in Kombination mit Sport etwas Gewicht verlieren.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.

Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.