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Einen Weidenkorb selber flechten - so geht's

Das liebevoll geflochtene Körbchen aus Korbweide ist ein vielfältig einsetzbares Aufbewahrungsmittel. In einem Weidenkorb können Sie nicht nur Lebensmittel wie Kartoffeln oder Obst lagern, sondern auch Ihre Einkäufe verstauen. Zu Ostern sieht ein umdekorierter Weidenkorb wie ein Osternest aus, so dass Sie auch kleine Geschenke in diesem verstauen können.

Mit Geduld einen schönen Korb basteln.
Mit Geduld einen schönen Korb basteln.

Was Sie benötigen:

  • Korbweide

So flechten Sie Ihren Weidenkorb

Vor Beginn sollten Sie ein paar Grundregeln zum Flechten von Weidenkörben wissen. Zum Einen ist es wichtig, die Korbweide immer feucht zu halten. Dazu weichen Sie diese vor dem Flechten in Wasser ein und halten diese auch während der Verflechtung immer wieder kurz ins Wasser oder befeuchten sie mit einem nassen Schwamm.

  1. Nun werden zunächst acht Stränge der Weide abgeschnitten, welche gleichlang sein sollten. Sie können selbst entscheiden, wie lang die Stränge sein sollen. Es kommt darauf an, wie groß Ihr Körbchen werden soll. Berechnen Sie immer sechs bis sieben Zentimeter länger als der gewünschte Durchmesser des Bodens plus die zu erreichende Höhe des Weidenkorbes.
  2. Nun teilen Sie die acht Stränge in zwei Gruppen á vier Stränge auf und legen diese kreuzförmig übereinander. Die Stränge sollten so gerade wie möglich sein und in einem Winkel von 90 Grad zueinander liegen. In der Mitte müssen sie sich kreuzen.
  3. Stecken Sie nun einen langen Weidenstrang in die Mitte des Kreuzes und flechten Sie ihn um die Stränge herum. Legen Sie ihn dafür einmal über und einmal unter die anderen anderen Stränge.
  4. Nun werden die vier Stränge in acht geteilt, indem Sie wieder den langen Weidenstrang im Wechsel über und unter die Stränge führen. Beachten Sie jedoch, dass diesmal immer nur zwei Stränge umwickelt werden.
  5. Arbeiten Sie nach drei Runden nun zwei weitere Stränge in das Geflecht ein. Diese werden gesteckt, wo der lange Weidenstrang gerade liegt. Sie sollten jetzt neun doppelte Stränge vor sich liegen haben.
  6. Umwickeln Sie nun die zwei neuen Stränge als erstes, während der lange Weidenstrang in Runden so lange weitergeflochten wird, bis der gewünschte Bodendurchmesser erreicht ist.
  7. Biegen Sie nun, nach Beendigung des Bodens, die Stränge noch oben. Sie können am oberen Ende der Stränge diese mit etwas Schnur zusammenbinden, um so das Flechten zu erleichtern.
  8. Flechten Sie nun die Seitenwände des Weidenkorbes so wie den Boden. Also den langen Weidenstrang erst über, dann unter den nächsten Strang legen.
  9. Ihr Weidenlorb hat die gewünschte Höhe erreicht? Super, sie haben es fast geschafft. Kürzen Sie jetzt die überstehenden Stränge auf sechs bis sieben Zentimeter. Um einen hübschen Abschluss zu erhalten und ein Aufgehen des Korbes zu vermeiden, biegen Sie die Enden der überstehenden Staken um und stecken Sie sie in das Geflecht neben der nächsten Stake.
  10. Der Rand wird flacher, je tiefer Sie das Ende in das Geflecht hinein schieben. Um Rundbögen zu erhalten, schieben Sie das Ende nur kurz hinein.

Fertig ist Ihr Weidenkorb! Bedenken Sie bitte: Übung macht den Meister. Es wird sicherlich etwas dauern, bis Sie den Dreh raus haben. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gutes Gelingen!

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