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Einen Wärmetauscher selber bauen - Bauanleitung

Einen einfachen Wärmetauscher selber zu bauen ist keine Zauberei. Voraussetzung ist geeignetes Material und die nötigen handwerklichen Fertigkeiten.

Wärmetauscher sind allgegenwärtig.
Wärmetauscher sind allgegenwärtig.

Was Sie benötigen:

  • Rohrmaterial
  • Schweiß-, Löttechnik
  • Anschlussfittings

So kann ein Wärmetauscher aussehen

  • Jeder Wärmetauscher stellt einen Behälter in einem anderen Behälter dar. Nur die Ausführung soll so aussehen, dass der Wärmetauscher eine möglichst große Oberfläche aufweist, um den Austausch der Temperatur zu begünstigen. Als Material kommt sowohl Eisen, wie auch Kupfer in Betracht.
  • Eine große Oberfläche zu erreichen, ist mit den Mitteln des Heimwerkers schwierig. Man umgeht den Mangel an speziellem Material durch einen erhöhten Aufwand an Rohren, die eingebaut werden müssen. In Bezug auf die Form des Wärmetauschers muss sich der Heimwerker kreativ zeigen.

Wie Sie Ihren Wärmetauscher selber bauen

  1. Überlegen Sie am Anfang, welche Menge an Wasser umgewälzt werden soll. Das hängt wesentlich von der Leistung der betreffenden Umwälzpumpe, bzw. vom Wasserverbrauch  ab. Je mehr Wasser fließt, desto weniger Zeit hat es, sich im Rohrsystem zu erwärmen. Die Leitungslänge muss dann also steigen, um einen guten Effekt zu erzielen.
  2. Stellen Sie also sicher, dass eine genügend große Wassermenge transportiert werden kann und bauen Sie entsprechend viele Leitungen zu einem System zusammen. Nehmen Sie sich einen alten Gußradiator als Beispiel für die Grundidee. Zuleitung und Ableitung müssen dem Bedarf entsprechend stark sein, für die Rippen dazwischen genügen schwache Rohre.
  3. Biegen Sie die beiden starken Rohre in der Form des aufnehmenden Behälters, oder fertigen Sie mehreckige Formteile an, die für die Aufnahme der schwachen Rohre angebohrt und an einem Ende verschlossen werden. An das andere Ende löten/schweißen Sie je ein Anschlussfitting. Für den Hausgebrauch genügt ein 3/4Zoll-Anschluss.
  4. Verlöten/verschweißen Sie jetzt die schwachen Rohre beidseitig in den starken so, dass immer der Wasserdurchfluss gewährleistet ist. Je länger die Rohre sind und je mehr Sie einbauen, desto intensiver wird die Wirkung sein. Zuviel können Sie nicht aufwenden, es ist dann nur eine Kostenfrage.
  5. Zuletzt müssen Sie die Konstruktion so in den Behälter einbauen, dass sie mittig im Wasserbad sitzt und sicher gehalten wird. In den Behälter bauen Sie jetzt noch die Zu- u. Ableitungen ein, die mit dem Wärmetauscher verbunden werden - fertig. Eine Alternative besteht in der Anfertigung eines Wendels, aber dafür ist spezielles Material und Biegetechnik vonnöten.
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