Was Sie benötigen:
  • Bohrmaschine
  • ggf. Forstnerbohrer
  • Zollstock
  • Türspion

Bei üblichen Wohnungseingangstüren stellt der Einbau eines Türspions kein Problem dar. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie im Falle von Mietwohnungen vorher die Zustimmung Ihres Vermieters einholen müssen. Normalerweise wird er nichts dagegen haben, erhöht ein Türspion doch den Sicherheitsstandard seiner Wohnung.

Welches Türspionmodell es sein soll

Zunächst entscheiden Sie sich für ein passendes Modell. Türspione werden in unterschiedlichsten Ausführungen angeboten und unterscheiden sich in der Größe der erforderlichen Türbohrungen, in der Eignung für verschiedene Türblatt-Stärken und im Sichtwinkel (150° bis 200°)

  • Während die Türblattstärke in fast jedem Fall eine Angabe "von/bis" ist, müssen Sie bei der Bohrung durch die Tür genau den richtigen, passenden Bohrer benutzen. Normale Holzbohrer gibt es zumeist nur bis zu Durchmessern von 10 bis12 mm. Die meisten Türspione verfügen zwar über einen größeren Durchmesser, bis zu 27 mm, aber es gibt sie bereits ab 12 mm Durchmesser.
  • Deshalb sollten Sie unbedingt vor dem Kauf eines Türspions einen Blick in Ihrer Werkzeugkiste werfen. Wenn Sie einen Holzspiralbohrer mit 12 mm Durchmesser besitzen, aber keinen Forstnerbohrer, mit dem Sie größere Bohrungen herstellen können, dann sollten Sie schauen, ob Sie nicht einen passenden Türspion finden, wenn Sie einen oder mehrere Forstnerbohrer haben, ist Ihrer Auswahlmöglichkeit größer.
  • Aber wie gesagt: Wenn Sie überhaupt erst passendes Werkzeug kaufen müssen, dann lohnt sich ein Vorab-Preisvergleich auf jeden Fall.

So stellen Sie das Guckloch her

  1. Haben Sie einen passenden Türspion erworben, markieren Sie in Augenhöhe und genau mittig in Ihrer Wohnungstür die entsprechende Stelle. 
  2. Weil die meisten Türen nicht massiv, sondern aus zwei Sperrholzlagen und einem Pappkern gebaut sind, besteht bei der erforderlichen Größe der Bohrung immer die Möglichkeit des Abrutschens, sodass die Bohrung nicht gerade werden würde.
  3. Bohren Sie also zunächst mit einem dünnen Bohrer vor, und zwar vorsichtig durch die erste Sperrholzschicht. Dann führen Sie den Bohrer gerade und vorsichtig durch den dünnen Pappkern und bohren die zweite Sperrholzschicht an.
  4. Fertig bohren Sie das Loch dann von der anderen Seite. Nun haben Sie für Ihren (größeren) Forstnerbohrer eine gute Führung und können die endgültige Bohrung in der richtigen Größe anschließen.
  5. Außen an die Wohnungstür gehört die Weitwinkeloptik des Türspions. Stecken Sie also diese Hälfte des Spions von außen in die Bohrung, halten sie fest und schrauben das innere Gegenstück dagegen. Die Dicke des Türblatts bestimmt, wann beide Teile fest ineinander verschraubt sind. Fertig!