Einen Steuerrechner für Freiberufler richtig verwenden - so geht´s

Als Freiberufler haben Sie steuerliche Vorteile. Als Freiberufler haben Sie steuerliche Vorteile.
Wenn Sie sich von Ihrem Arbeitgeber unabhängig machen wollen, können Sie als Freiberufler arbeiten. Der Steuerrechner kann dabei für Sie hilfreich sein, wenn das Finanzamt vor der Tür steht.
Christoph Weber
27.09.2011 Christoph Weber
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Ein Steuerrechner kann hilfreich sein

  • Immer mehr Arbeitnehmer nehmen eine zusätzliche selbstständige Tätigkeit an, um entweder zu ihrem normalen Verdienst einen Hinzuverdienst zu haben oder sich komplett unabhängig von einem Arbeitgeber zu machen. Da Sie bei einer selbstständigen Tätigkeit als Freiberufler kein festes Gehalt bekommen, sondern nur so viel verdienen, wie Sie auch bereit sind dafür zu arbeiten, müssen Sie auf Ihren Verdienst auch Steuern zahlen.
  • Ein Steuerrechner kann Ihnen wertvolle Arbeit abnehmen, denn Sie brauchen nur noch die Zahlen Ihrer Einnahmen und absetzbaren Ausgaben eintragen und nach bereits kurzer Zeit liegt Ihnen der Betrag vor, den Sie an das Finanzamt abtreten müssen. Dabei ist ein Steuerrechner eigentlich leicht zu bedienen, und Sie benötigen hierfür auch keine besonderen Vorkenntnisse, sondern nur ein wenig kaufmännisches Verständnis, um zu wissen, was zumutbare Belastungen, Mehrwertsteuer oder auch Werbungskosten sind.
  • Als Freiberufler müssen Sie kein Gewerbe anmelden, sondern nur ein Schreiben an das für Sie zuständige Finanzamt senden mit dem Hinweis auf Ihre Tätigkeit. Der Vorteil liegt darin, dass Sie keiner Gewerbesteuer unterliegen, wobei Sie allerdings für Ihre Gesundheit und Ihre Altersvorsorge selbst sorgen müssen. Den Steuerrechner können Sie im Internet komplett ausfüllen, da Sie dort zunächst Ihre Einstellungen vornehmen.
  • Im nächsten Schritt geben Sie Ihr Einkommen an, im darauf folgenden Ihren tatsächlichen Umsatz. Nun kommen Ihre Betriebsausgaben, welche Sie in den Rechner eintragen. Einen Schritt weiter tragen Sie Ihre privaten Ausgaben ein. Ihr Ergebnis zeigt Ihnen an, wie viel Sie versteuern müssen.

Freiberufler müssen sich selbst versichern

  • Als Freiberufler haben Sie zunächst einmal keinen Chef mehr, dem Sie Rechenschaft schuldig sind. Sie brauchen auch nicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein, sondern können sich privat versichern. Damit haben Sie den Vorteil, dass Sie bestimmte und für Sie überflüssige Versorgungsarten weglassen können, sonder haben die freie Wahl für Ihre Leistungen.
  • Steuerlich gesehen haben Sie als Freiberufler auch den Vorteil, dass Sie Ihren Verdienst brutto bekommen. Für die Entrichtung der Steuern an das Finanzamt sind nur noch Sie selbst verantwortlich.
  • Ebenfalls sind Sie dafür verantwortlich, ob Sie auch Folgeaufträge bekommen, damit Sie auch etwas verdienen und davon leben können.
  • Als Freiberufler müssen Sie auch selbst für Ihre spätere Altersvorsorge sorgen. Für diese Fälle gibt es zunächst die Rürup Rente, in die Sie regelmäßige Zahlungen erbringen, um im Alter abgesichert zu sein. Möchten Sie ein wenig auf Sicherheit bedacht sein, so sollten Sie sich noch gegen einen Verdienstausfall absichern, um im Krankheitsfall trotzdem ein regelmäßiges Einkommen zu beziehen.
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